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Schaeffler

Rechtsform bleibt

Foto: Schaeffler

Der fränkische Familienkonzern Schaeffler hat Gerüchte zurückgewiesen, er plane eine Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft. Dies sei Unfug, sagte Sprecher Detlef Sieverdingbeck am Donnerstag (30.10.). "Wir prüfen keine Umwandlung der Rechtsform."

30.10.2008

Die "Financial Times Deutschland" hatte am Donnerstag berichtet, die Schaeffler KG erwäge die Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft. Damit würde die Voraussetzung geschaffen, um mittelfristig externe Investoren aufnehmen zu können. Derzeit firmiert Schaeffler als Kommanditgesellschaft, die Eignerstruktur ist ein kompliziertes Firmengeflecht.

Die Schaeffler-Mitarbeiter wurden am Donnerstag auf eigens einberufenen Betriebsversammlungen informiert. Der Betriebsratsvorsitzende der Schaeffler KG, Thomas Mölkner, habe dort vor mehr als 2.000 Mitarbeitern Berichte zurückgewiesen, wonach ein Arbeitnehmervertreter die Firmeneigentümerin Maria-Elisabeth Schaeffler aufgefordert habe, über eine Beteiligung familienfremder Geldgeber nachzudenken. "Das wäre das letzte, was wir fordern würden", sagte Mölkner nach Unternehmensangaben.

Schaeffler steht kurz vor der Übernahme des Autozulieferers Continental aus Hannover. Die Herzogenauracher hatten den Conti-Aktionären angeboten, ihre Aktien zum Preis von 75 Euro zu übernehmen. Schaeffler will seine Anteile auf maximal 49,99 Prozent beschränken. Wegen des stark gefallenen Conti-Kurses wurden dem fränkischen Familienunternehmen jedoch rund 90 Prozent der Aktien angeboten. Conti meldete am Donnerstag einen massiven Gewinneinbruch im dritten Quartal.

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