Die Aufsichtsräte stimmten sich in Telefonkonferenzen regelmäßig ab. Auch die Banken und die Politik seien an den Verhandlungen beteiligt.
Auch Schaeffler-Berater Rolf Koerfer soll gehen
Aus dem Umfeld der Konzerne hieß es, der Konflikt werde sich am Montag oder Dienstag "in Wohlgefallen" auflösen. Am Mittwoch soll erneut der Conti-Aufsichtsrat zusammenkommen.
Demnach könnte ein Kompromiss darin bestehen, dass Conti-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann abberufen wird, aber auch der Aufsichtsratsvorsitzende und Schaeffler-Berater Rolf Koerfer geht. Darauf drängten vor allem die Arbeitnehmervertreter in dem Kontrollgremium, hieß es. Koerfer sei aber auch bei Aufsichtsräten der Anteilseignerseite umstritten.
Koerfer steht seit dem Eklat bei der Aufsichtsratssitzung Ende Juli heftig in der Kritik. Schaeffler hatte bei dem dramatischen Treffen versucht, Neumann zu stürzen, war aber am Widerstand der Arbeitnehmerseite gescheitert. Die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit für eine Ablösung Neumanns kam nicht zustande.
Ein Schaeffler-Sprecher in Herzogenaurach sagte: "Wir möchten uns zu Spekulationen im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung nicht äußern." Ein Sprecher von Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) sagte: "Die Landesregierung hofft, dass es am Mittwoch mehr Übereinstimmung und Einvernehmen gibt als zuletzt. Der Respekt vor den Gremien gebietet, sich öffentlich zurückzuhalten."
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