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Schicke Schale, Golf als Kern

neuer Seat Toledo

Foto: Seat 17 Bilder

Auf dem Pariser Autosalon zeigt Seat die Serienversion des neuen Toledo. Die technisch auf dem VW Golf V basierende Limousine kommt zum Jahresende in den Handel und überrascht mit extravagantem Karosseriedesign sowie einem ungewöhnlich üppigen Raumangebot.

22.07.2004

Vor zwei Monaten war auf dem Madrider Autosalon der Prototyp des neuen Toledo gezeigt worden. In Paris wird die Serienausführung stehen, die sich optisch nur in wenigen Details von der Studie unterscheidet.

Die dritte Toledo-Generation nach 1991 und 1998 weist wie das Ur-Modell wieder eine große Heckklappe auf, erinnert aber stilistisch in keiner Form mehr an die biederen Vorgänger, sondern speziell im hinteren Bereich an die avantgardistische Linie des Renault Vel Satis.

Die Kofferraumklappe ist am Dach angeschlagen und gibt beim Hochschwenken eine riesige Ladeöffnung frei. In den doppelbödigen Gepäckraum passen 500 Liter. Durch Umklappen der Rücksitze lässt sich das Volumen noch vergrößern.

Dickes Sicherheitspaket - kein Sechszylinder, kein Allrad

Die Toledo-Karosserie ist knapp viereinhalb Meter lang, 1,77 Meter breit und 1,57 Meter hoch. Zur Sicherheitsausstattung gehören ABS, Traktionskontrolle, ESP, Bremsassistent, Fahrer- und Beifahrer-Airbags sowie Seiten- und Kopfairbags. Außerdem gibt es Dreipunkt-Sicherheitsgurte an allen fünf Sitzplätzen. Im Fond befinden sich des Weiteren zwei Isofix-Kindersitzverankerungen.

Da der Toledo auf der Plattform des neuen Golf aufbaut, profitiert auch er von dessen elektromechanischer Servolenkung und der Mehrlenker-Hinterachse. Als Motorisierung stehen anfangs vier Triebwerke zur Wahl: Zwei Benziner mit 102 PS (1,6-Liter) und 150 PS (2.0 FSI) sowie zwei Turbodiesel mit 105 PS (1.9 TDI) und 140 PS (2.0 TDI 16V). Später sollen noch turbogeladene Benziner mit 200 PS und mehr dazukommen - Sechszylindermotoren wird es aber bei Seat künftig ebenso wenig mehr geben wie Allradantrieb.

Als Kraftübertragung bietet Seat für den Fronttriebler je nach Motorisierung Fünf- und Sechsgang-Schaltgetriebe sowie eine Sechsgang-Automatik mit Tiptronic und das Sechsgang-DSG-Direktschaltgetriebe an.

Zu den Innovationen am neuen Toledo gehört Bluetooth-Technik für die kabellose Anbindung des Mobiltelefons an die Freisprechanlage. Über die Multifunktionstasten am Lenkrad lassen sich nicht nur Anrufe entgegen nehmen, auch das Spracherkennungssystem kann damit gesteuert werden.

Auf Altea und Toledo folgt 2005 der neue Léon

Der mutig gestylte Toledo ist nach dem vor vier Wochen eingeführten Sport-Van Altea, für den allein in Deutschland bereits 4.000 Bestellungen vorliegen, das zweite Seat-Modell, dessen Design für Furore sorgt. 2005 soll ein sehr schnittig gezeichneter neuer Léon den Stilwechsel fortsetzen.

Nach der Einstellung des kleinen Arosa stützt sich das Seat-Programm jetzt auf die Modelle Ibiza, Cordoba, Léon, Toledo und den Van Alhambra, dessen Produktion noch bis 2007 läuft. Ein Nachfolgemodell ist unwahrscheinlich. Wann der viel beachtete Tango-Roadster in Serie geht, steht noch in den Sternen. Zurzeit liegt das Projekt mangels Finanzierbarkeit auf Eis. Vom neuen Toledo will Seat Deutschland jährlich 4.000 bis 5.000 Einheiten verkaufen.

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