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Classic Days Schloss Dyck 2009

Silberpfeil trifft Grünes Monster

Schloss Dyck Classic Days 2009: Impressionen Foto: Frank Herzog 97 Bilder

50.000 Besucher erlebten die vierte Auflage der Classic Days Schloss Dyck, dem Wasserschloss mit historischem englischen Landschaftspark westlich von Düsseldorf. Mit ihrer Atmosphäre bietet die Anlage den passenden Rahmen für ein Klassik- und Motorfestival.

04.08.2009 Powered by

Mercedes-Benz schickte seine historische Silberpfeil-Flotte zu den Classic Days, um das 75jährige Jubiläum stilvoll zu feiern. Für nötige Dynamik sorgte Jochen Mass, der mit dem 354 PS starken W25 auf dem Rundkurs einige Demonstrationsrunden drehte und die Zuschauer begeisterte.

Mit dem Grand-Prix-Wagen begann 1934 die Silberpfeil-Legende bei Mercedes . Bei den Classic Days Schloss Dyck war das Kronjuwel aus der Sammlung des Stuttgarter Traditonsherstellers im Jahr 2009 zum einzigen Mal in Deutschland in Aktion zu erleben.

100 Jahre Bugatti, 90 Jahre Bentley

Bugatti feierte auf Schloss Dyck sein 100jähriges Jubiläum. Dazu starteten der Däne Kjeld Jessen in einem Bugatti T13 "Brescia" (1925) und zahlreiche T35- und T37-Rennwagen auf der Rundstrecke. In einem T35T Grand-Prix-Wagen startete der Bugatti-Chef Dr. Franz Josef Paefgen, der sich in seiner zeitgenössischen Kleidung auch von einer heftigen Regenschauer nicht vom Start abhalten ließ. Außerdem war beim FIVA-A-Concours d'Elegance der Bugatti T64 Prototyp von 1939 zu bewundern.
 
Die Konzernbrüder von Bentley rückten mit einer ganzen Armada der mächtigen Sportwagen aus Cricklewood an. Zum 90jährigen Markenjubiläum zeigte die Marke mit dem geflügelten B vom 3 Litre über die Blower und Speed Six bis hin zum Continental GT und Azure T das gesamte Spektrum der Modellgeschichte. Für das Bentley Boys-Flair sorgten zahlreiche englische Fahrer des Benjafield Racing Driver Clubs, die mit ihren offenen Vorkriegs-Bentley auf eigener Achse von der Insel ins Rheinland gereist waren. Im "Elefantenrennen" lebte der Vergleich mit den Kompressor-Mercedes SS und SSK wieder auf.


Hier geht's zum Schloss Dyck Classic Days Special.

"Jockel" Winkelhock zähmt das Grüne Monster
 
Auch Opel öffnete die Tore seiner Werkssammlung und schickte das "Grüne Monster" mit Joachim Winkelhock auf den Rundkurs. Der Rekordwagen von 1914 verfügt über einen Vierzylindermotor mit 12,3 Litern Hubraum. Der gewaltige Wagen war einer der Publikumslieblinge auf dem Rundkurs. Jochen Berger steuerte mit dem Opel Ascona 400, dem Siegerauto von Ari Vatanen bei der Safari Rallye 1983, einen der neueren Klassiker.
 
Dazu startete Reinhard Wiens mit seinem Opel Grand-Prix-Wagen von 1914. Wiens war einer der zahlreichen privaten Sammler, die ihre historisch wertvollen Fahrzeuge rund um Schloß Dyck zeigten. Dabei gelang es den Organisatoren, zahlreiche Raritäten zu den Classic Days zu locken. Ove Wackermann startete mit seinem Deutsch&Bonnet Coach Frua (Baujahr 1953), von dem nur 36 Fahrzeuge gebaut wurden. Michael Buller zeigte mit dem französischen Benjamin Typ B (Baujahr 1922) ein äußerst seltenes Stück.

Bei der auf dem Rundkurs ausgetragenen Gleichmäßigkeitsprüfung wiederholte Hans Werner Wirth seinen Vorjahreserfolg. Wirth startete mit seinem Lagonda LG45 TT Team Car von 1936 und gewann mit großem Vorsprung vor Thomas Bartsch mit seiner Norton CS1 (1929), dem besten Motorradfahrer, und Marcella Otten im OSCA 1600 GTS (1960).
 
Im nächsten Jahr finden die Classic Days Schloss Dyck am 31. Juli und 1. August 2010 statt. Den Termin sollten sich Oldtimerfans auf jeden Fall mit Rot vormerken.


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