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Schneeketten

Schneeketten: Der Überblick

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Auf verschneiten Gebirgsstraßen stoßen selbst Winterreifen gelegentlich an ihre Grenzen. Dann helfen Schneeketten. Doch welche Variante ist die beste?

22.10.2008

Eine komplette Auto-Winterausrüstung besteht nicht nur aus Winterreifen, Frostschutzmittel oder Eiskratzer. Auch die Schneekette gehört dazu. Sie ist besonders bei Fahrten in den Ski-Urlaub wichtig, denn in vielen Ländern Europas ist die Traktionshilfe in Bergregionen sowie bei entsprechenden Wetterlagen vorgeschrieben. In der Regel informiert ein blaues Verkehrsschild darüber. Doch welche Kette soll es sein? Zuallererst ist auf Produkte zu achten, die den Anforderungen der österreichischen Ö-Norm (V5117) entsprechen. Sie wird in vielen Ländern anerkannt. Dann ist der Einsatzzweck entscheidend, denn im Handel gibt es verschiedene Traktionshilfen: Zur Wahl stehen Anfahrhilfe, Schneesocke, Schnellmontagekette sowie die Ring- und Seilkette.


Unterschiede bei den Schneeketten

Wer ins Gebirge will, sollte zu Ring-, Seil- und Schnellmontageketten greifen. Reine Anfahrhilfen, wozu auch die Schneesocke zählt, werden in vielen Ländern nicht als vollwertige Schneekette angesehen und somit an Pässen oftmals verboten. Die schon ab 30 Euro erhältlichen Traktionshilfen eignen sich eher in flachen Gegenden. Aber auch bei den vollwertigen Schneeketten gibt es Unterschiede: Für Hecktriebler zum Beispiel ist die Seilausführung nicht die beste Wahl. Die Montage in den engen Radhäusern erweist sich als schwierig, da sich die Hinterachse nicht einlenken lässt. Diese Variante, die es schon ab 50 Euro gibt, eignet sich deshalb besonders für Fronttriebler.


Universell einsetzbar ist dagegen die Ringkette. Sie lässt sich dank einem Federstahlbügel an beiden Achsen bequem und ohne Griff hinter das Rad um den Reifen legen. Diese Ketten gibt es ab etwa 120 Euro. Am bequemsten sind aber die so genannten Schnellmontageketten aufzuziehen, die ab rund 200 Euro erhältlich sind und einfach auf das Rad geschoben werden. Nachteil: In Sachen Traktion auf Eis und Schnee können sie nicht ganz mit den Ring- und Seilketten mithalten. Die Traktionshilfen werden übrigens grundsätzlich an der Antriebsachse aufgezogen. Bei Allradlern verrät meist die Bedienungsanleitung, an welcher der beiden Achse das erfolgen soll. Und noch etwas ist wichtig: Vor Fahrtantritt sollte man das Aufziehen üben. Steckt der Wagen schon mal im Schnee fest, sind in der Hektik Montagefehler vorprogrammiert.

Nachteil: In Sachen Traktion auf Eis und Schnee können sie nicht ganz mit den Ring- und Seilketten mithalten. Die Traktionshilfen werden übrigens grundsätzlich an der Antriebsachse aufgezogen. Bei Allradlern verrät meist die Bedienungsanleitung, an welcher der beiden Achse das erfolgen soll. Und noch etwas ist wichtig: Vor Fahrtantritt sollte man das Aufziehen üben. Steckt der Wagen schon mal im Schnee fest, sind in der Hektik Montagefehler vorprogrammiert.

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