Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Schneeketten im Vergleich

Schneeketten sind Anfahrhilfen klar überlegen

Schneeketten aufziehen

Wer sich ins verschneite Hochgebirge wagt, der kommt um echte Schneeketten aus Stahl nicht herum. Während textile Anfahrtshilfen wirklich nur geeignet sind, in höchster Not das Anfahren zu ermöglichen, bieten Schneeketten deutlich bessere Fahrergebnisse auf Eis und Schnee.

02.11.2012 auto motor und sport

Das ist das Ergebnis des aktuellen Schneeketten-Tests von auto motor und sport. Zudem sind Anfahrhilfen auf Straßen mit Kettenpflicht auch gar nicht zugelassen.

Anfahrhilfen nur für den Notfall

Unter den drei gängigen Schneeketten im Test zeigte die Ottinger O-Tec die besten Ergebnisse. Die Kette mit einem Preis von rund 175 Euro lässt sich von allen Ketten im Test am einfachsten montieren. Zudem zeigt die Kette gute Ergebnisse beim Anfahren am Berg, auf Eis und beim Abbremsen. Ebenfalls eine sehr gute Schneekette ist die Rudmatic Classic (195 Euro), bei der aber die Montage durch das notwendige Entwirren der Kette etwas aufwändiger ist.  Auf Platz 3 kam mit deutlichen Schwächen die Rudmatic Hybrid (130 Euro). Die Kette lässt sich nicht nur schwer montieren, sondern ist auch beim Bremsen auf Eis schlechter als die beiden anderen Ketten.

Nur Kompromisslösungen für den Notfall sind die Anfahrt- und Traktionshilfen. Die Michelin Easy Grip (90 Euro) liefert als textile Anfahrtshilfe ordentliche Werte bei den Fahrversuchen auf Schnee, ist aber auf Eis kaum zu nutzen und rutscht im Test mehrfach vom Reifen. Wirklich nur zum Anfahren geeignet ist die Ottinger Pkw Spike (15 Euro). Allerdings liefert die Anfahrhilfe auf Schnee kaum bessere Ergebnisse als ein guter Winterreifen.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft