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Schneeketten-Ratgeber

Welche Kette Sie nehmen sollten?

Winter - Schneeketten - VW Passat Foto: Ingolf Pompe 8 Bilder

An soliden Schneeketten führt im alpinen Winter auch heute noch kein Weg vorbei. Welche Systeme es gibt und worauf Sie bei Kauf, Montage sowie beim Fahren achten sollten, lesen Sie hier.

26.11.2014 Thiemo Fleck

Wer in den Winter will, braucht geeignete Ausrüstung. Gute Winterreifen mit mindestens vier Millimetern Profiltiefe sind Pflicht. Dazu sollten auf die Antriebsachse des Wagens passende Schneeketten mitgeführt werden. Alternativ sind in einigen Alpenländern bereits textile Anfahrhilfen wie etwa die überraschend wirksamen Autosock zulässig. In Sachen Belastbarkeit und Langlebigkeit haben Stahlketten jedoch die Nase vorn.

Günstige Schneeketten für unter 100 Euro

Das Angebot an Schneeketten ist vielfältig, günstige Varianten sind schon deutlich unter 100 Euro zu haben. Top-Schneeketten aus Edelstahl kosten leicht das Vierfache. Wer jetzt aber glaubt, mit guten Schneeketten auf nur durchschnittlichen Allwetterreifen dem alpinen Winter trotzen zu können, der irrt. Eine Kette ist immer nur so gut wie der Reifen darunter. Nur die Kombination aus Reifenhaftung und der Verzahnungswirkung der Kette bringt optimalen Vortrieb sowie beste Lenk- und Bremseigenschaften.

Die Montage von Schneeketten gestaltet sich meist einfacher als gedacht. Natürlich sollte vor der ersten Winterfahrt das Anlegen im Trockenen geübt werden. Auch helfen Handschuhe, eine isolierende Unterlage, die Warnweste sowie eine Stirnlampe, unnötigen Stress im Fall der Fälle zu vermeiden. Klar ist auch, dass Ketten bei Hecktrieblern hinten, bei front- und allradgetriebenen Fahrzeugen vorne montiert werden. Im Zweifel helfen hier die Bedienungsanleitung des Autos oder der jeweilige Händler weiter.

Bei der Montage ist darauf zu achten, dass kein Teil der Kette mit Bremsteilen, Schläuchen oder Kabeln im Radhaus in Berührung kommen darf. Beim Fahren mit Schneeketten ist neben der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h besonders bei Fahrzeugen ohne ESP die deutlich veränderte Fahrdynamik zu beachten: Fronttriebler neigen mit Ketten zum Über-, Hecktriebler eher zum Untersteuern. Für beide Antriebskonzepte gilt: Ketten wirken erst mit Schlupf. Durchdrehen ist klar erwünscht, die vorhandenen Schlupfregelsysteme wie ASR und ESP sollten dazu abgeschaltet werden.

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