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Schrempp initiierte Mitsubishi-Rückzug

Foto: Daimler-Chrysler

Der Rückzug des Autoherstellers Daimler-Chrysler bei Mitsubishi wurde vom Daimler-Chef Jürgen Schrempp selbst angestoßen.

23.04.2004

Schrempp war am vergangenen Sonntag in Japan, um noch einmal mit den anderen Mitsubishi-Aktionären über die Kapitalerhöhung zu verhandeln. Nachdem diese Gespräche zu keinem Erfolg geführt hätten, habe Schrempp am Donnerstagabend (22.4.) vorgeschlagen, kein Geld mehr in Mitsubishi zu stecken, weil sich die betriebswirtschaftlich nicht rechne. In der Konsequenz bedeute dies den Ausstieg bei Mitsubishi, hieß es in ranghohen Konzernkreisen. Schrempp werde auf seinem Posten bleiben, an einen Rücktritt sei nicht gedacht.

Gemeinschaftsprojekte laufen weiter

Wie ein Sprecher sagte, werden alle laufenden Pkw-Projekte mit Mitsubishi fortgeführt. Sie seien mit langfristigen Verträgen abgesichert. Dazu gehört sowohl die gemeinsam betriebene Motorenfabrik in Kölleda (Thüringen) wie auch die gemeinsame Fertigung des Smart Forfour und des Mitsubishi Colt in der Nedcar-Fabrik im holländischen Born. Auch Zusammenarbeit von Mitsubishi und Chrysler bei verschiedenen Pkw-Modellen werde fortgesetzt. Weiter laufe auch die Entwicklung der "World Engine" (Vier-Zylinder-Motoren), an der neben Daimler-Chrysler und Mitsubishi auch der koreanische Autobauer Hyundai beteiligt ist.

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