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Schröder & Eichel gegen Fiat-Werbung

Wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte durch die aktuelle Fiat-Werbekampagne mahnte Bundeskanzler Gerhard Schröder und Finanzminister Hans Eichel die deutsche Fiat Auto AG ab.

13.01.2003

Wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte durch die aktuelle Fiat-Werbekampagne mahnte Bundeskanzler Gerhard Schröder und Finanzminister Hans Eichel die deutsche Fiat Auto AG ab. Die deutsche Vertriebsgesellschaft des italienischen Automobilherstellers sowie die Fiat Bank GmbH haben dem Vorwurf entsprochen und Unterlassungserklärungen abgegeben.

Die Anzeigen, geschaltet in auflagenstarken Publikumszeitungen, hatten Schröder und Eichel auf die 0,0-Prozent-Finanzierung für alle Fiat Pkw-Modelle angesprochen. In den mit sehr hoher Frequenz in allen großen deutschen Rundfunksendern geschalteten Radiospots informiert ein "Gerd"- Imitator über die Preis-Wert-Strategie und die Finanzierungsmöglichkeiten von Fiat.
Die Geschäftsleitung der Fiat Automobil AG erklärte in einer Mitteilung, dass mit der Werbung lediglich und zudem ohne jede Ehrverletzung der Personen die aktuelle politische Debatte über Steuererhöhungen und Einsparungsnotwendigkeiten aufgegriffen worden sei. Man habe nur die allgemeine Stimmungslage in werbliche Motive umgesetzt, nehme aber zur Kenntnis, dass Schröder und Eichel auf diese Form der öffentlichen Diskussion mit rechtlichen Schritten reagierten.
Obwohl sich die Fiat-Werber im Rahmen der Kampagne auch CDU-Chefin Angela Merkel und Fraktionschef Friedrich Merz annahmen, muss der Autobauer von deren Seite nicht mit zusätzlichen rechtlichen Unbillen rechnen. Auf Anfrage von auto.t-online.de erklärte der Pressesprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: "Wir wollen dieser Werbung nicht zu noch mehr Aufmerksamkeit verhelfen."

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