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Schumi fürchtet nur BMW-Williams

Ferrari-Pilot Michael Schumacher schätzt BMW-Williams als schärfsten Konkurrenten im Titelrennen ein.

17.01.2002

Ferrari-Pilot Michael Schumacher schätzt BMW-Williams als schärfsten Konkurrenten im Titelrennen ein. "Mein Bruder Ralf und dessen Teamkollege Juan Pablo Montoya werden den stärksten Druck auf mich ausüben", sagte der viermalige Formel-1-Weltmeister aus Kerpen am Donnerstag (17.1.) in Madonna di Campiglio. David Coulthard, die neue Nummer 1 der Silberpfeile, und seinen eigenen Teamkollegen Rubens Barrichello hat der haushohe WM-Favorit dagegen kaum auf der Rechnung.

McLaren fehlt es an Erfahrung

"Ich bin kein Freund der Vergangenheit und der Statistik", erklärte er im Hinblick darauf, Juan Manuel Fangios Fabelrekord von fünf Formel-1-Titeln in der kommenden Saison einstellen zu können. "Was damals geleistet wurde, hatte eine ganz andere Qualität als heute und ist zum Teil sogar höher einzuschätzen."

Weggang von Häkkinen schwächt die Silbernen

Schumacher konzentriert sich lieber auf die Konkurrenz. Hier hat sich für ihn die Hackordnung bei den Ferrari-Verfolgern verschoben. "Williams-BMW wird die Hauptkraft", prognostizierte der Kerpener. McLaren-Mercedes fehle nach dem Wechsel zu Michelin im Reifenbereich die Erfahrung. "Das ist ein Unsicherheitsfaktor." Zudem ließ der 53-malige Grand-Prix-Sieger deutlich anklingen, dass das britisch-schwäbische Team durch Mika Häkkinens Auszeit auf der Fahrerseite geschwächt sei. "David ist auch ein Konkurrent", ließ er sich schließlich abringen. Spannend sei, wie sich Häkkinen-Nachfolger Kimi Räikkönen entwickle.

Barrichello ist kein Titelaspirant

Seinem Teamkollegen Rubens Barrichello traut Schumacher den Titel kaum zu. Kein Wunder, schließlich deklassierte er den Brasilianer im Vorjahr im Training und im Rennen nach Belieben. Barrichellos Beschwerde, nicht genügend Aufmerksamkeit zu genießen, wies er zurück: "Das Team unterstützt Rubinho so sehr wie mich."

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