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Schumi lässt private Formel 1-Site schließen

Formel 1-Weltmeister Schumacher hat gerichtlich einen Boxenstopp für die private Rennsportsite eines Schülers verfügen lassen.

04.09.2001

Formel 1-Weltmeister Schumacher hat gerichtlich einen Boxenstopp für die private Rennsportsite eines Schülers verfügen lassen. Mit seiner Website www.michas-Formel1-site.de verletze der Betreiber Michael Stanka die Namensrechte des Sportlers, so die Begründung des Gerichts. Bei Zuwiderhandeln droht dem 18-jährigen Schüler eine Ordnungsstrafe von 10.500 Mark.

Von der Maßnahme sind sämtliche Leistungen des bereits seit zwei Jahren bestehenden Dienstes betroffen. Neben dem News-Archiv sind Newsletter via Mail und SMS ebenfalls eingestellt. Dafür verweist der Abgemahnte ausführlich auf das beeindruckende Online-Presse-Echo des Vorgangs. Der Web-Site-Betreiber versucht nach eigenen Angaben nun, unter www.formel14u.de beziehungsweise www.formel14u.com wieder online zu gehen.

Stanka hat inzwischen den in Internetkreisen als „Abmahn-Anwalt“ bekannt gewordenen Freiherrn Günter von Gravenreuth mit seiner Vertretung beauftragt. Dieser erstellte ein Rechtsgutachten, in dem es heißt, dass Künstlernamen zwar geschützt seien, es jedoch nicht bekannt sei, dass Michael Schumacher unter dem Künstlernamen „Micha“ auftrete.

Bei einer Abstimmung mit über 44.000 Teilnehmern antworteten übrigens auf die Frage „Halten Sie die Abmahnung gegen Michas-Formel1-Site.de für angemessen?“ 51% mit „Nein“ und fast 32% konnten nicht glauben, dass sich Schumi so ins PR-Kiesbett begibt. Nur 12% stellten sich auf Schumachers Seite.

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