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Schweden-Rallye

Grönholm triumphiert

Foto: Mc Klein 44 Bilder

Für den Finnen Marcus Grönholm haben sich die verschneiten Pisten in seiner zweiten Heimat Schweden wieder als gutes Pflaster erwiesen. Schon zum fünften Mal seit 2000 gewann der 39-Jährige die Rallye Schweden.

12.02.2007 Powered by

Der Vorjahressieger Grönholm fuhr am Sonntag (11.2.) im Ford Focus nach 20 Prüfungen und insgesamt 1.730 Kilometern im Värmland einen komfortablen Vorsprung von 53,8 Sekunden auf den dreifachen französischen Weltmeister Sébastien Loeb im Citroen C4 heraus. Für Grönholm war es bereits der 26. Erfolg bei einem WM-Lauf.

"Schweden ist einfach meine Lieblingsrallye. Ich mag sie, sie scheint auch mich zu mögen. Es war für uns eine perfekte Rallye", sagte Grönholm, der vor sieben Jahren seinen ersten Sieg in Schweden feierte. Der zweifache Weltmeister zählt zur schwedischen Minderheit in Finnland und betrachtet die Rallye Schweden deshalb auch als ein Heimspiel. "Am Morgen habe ich noch etwas langsam gemacht, dann hat es mich gekribbelt und ich habe noch einmal auf das Tempo gedrückt."

Mit seinem zweiten Platz konnte Titelverteidiger Loeb mit 18 Punkten und einen Abstand von zwei Zählern zu Grönholm seine Führung in der Gesamtwertung nach zwei von 16 Läufen verteidigen. Den dritten Rang beim WM-Klassiker in Schweden belegte Grönholms Landsmann und Markenkollege Mikko Hirvonen mit einem Rückstand von 1:41,5 Minuten. Er ist auch Gesamtdritter zehn Punkte. Vierter wurde der norwegische Ford-Privatier Henning Solberg mit einem Rückstand von 2:09,8 Minuten. In der Marken-WM konnte der dreifache Titelgewinner Citroen seine Führung mit 27 Punkten mit einem Zähler vor Ford behaupten.

"Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Wir haben unseren zweiten Platz, und was noch wichtiger ist, unsere Führung in der Weltmeisterschaft verteidigt. Es hätte bei unserem Rückstand keinen Sinn gemacht, Grönholm anzugreifen und deswegen ein großes Risiko einzugehen", meinte Loeb, der mit 29 Erfolgen Rallye-Rekordsieger ist.

Für den Wiener Manfred Stohl gab es nach einigen Bremsproblemen am privat eingesetzten Citroen Xsara des österreichischen OMV-WM-Teams mit dem siebten Platz (Rückstand: 5:12,5 Minuten) noch ein versöhnliches Ende. "Bei den niedrigen Temperaturen hatten wir nicht mehr die optimalen Reifen. Wir mussten auf Reifen mit kürzeren Spikes zurückgreifen, weil die anderen Reifen mit den längeren Spikes schon aufgebraucht waren. Deswegen fehlte uns der Grip", erklärte der letztjährige WM-Vierte Stohl. Bereits am kommenden Freitag geht die Weltmeisterschaft mit der WM-Premiere in Norwegen in die dritte Runde.

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