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Schweiz als Autopreisparadies

Foto: Archiv

Die Schweiz hat derzeit die billigsten Neuwagen in Europa. Nirgendwo sind sie derzeit preiswerter zu haben, wie aus einer am Montag (28.11.) veröffentlichten Studie der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers hervorgeht.

28.11.2005

Den zweiten Rang nimmt Belgien ein. In der Schweiz werden Autos jährlich um 1,5 Prozent teurer, wie der European Index of New Car Prices zeigt. Damit liegt die Schweiz deutlich unter dem europäischen Schnitt von 4,4 Prozent (per Ende September).

Am teuersten sind neue Autos in Dänemark. Die Preise für Neuwagen liegen dort um 93 Prozent über dem Durchschnitt der Euro-Zone. Schuld daran ist gemäss der PWC-Erhebung die außerordentlich hohe Besteuerung. Deutschland liegt auf Platz elf nach Schweden und Italien. Österreich kommt auf Platz 13.

Der Anstieg der Einzelhandelspreise für Neuwagen in Europa hat sich nach der Studie von Juli bis Ende September 2005 beschleunigt. Zum Ende des dritten Quartals lagen die Durchschnittspreise um 4,4 Prozent höher als im Vorjahr. Die Verkaufszahlen fielen in allen Segmenten, wobei das Kleinstwagensegment die größten Rückgänge verzeichnete. Die Fahrzeuge in diesem Bereich werden auf Grund neuer Designs durchschnittlich um sechs Prozent teurer angeboten. Der Preisanstieg aller Segmente betrug im zweiten Quartal im Durchschnitt 3,9 Prozent.

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