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Schweiz bestraft Autobauer

Millionen-Bußgeld gegen BMW

Foto: BMW

Der deutsche Autobauer BMW ist in der Schweiz mit einer Millionenbuße belegt worden. Der Konzern müsse 156 Millionen Schweizer Franken (130 Mio Euro) zahlen, erklärte die staatliche Wettbewerbskommission (Weko) am Donnerstag (24.5.) in Bern.

24.05.2012 dpa

Die Behörde begründete dies mit einer "Behinderung von Direkt- und Parallelimporten" durch BMW in der Schweiz.

BMW wehrt sich gegen Strafe

BMW will sich energisch gegen eine Millionenstrafe der Schweizer Wettbewerbskommission wehren. Man werde Rechtsmittel vor dem Bundesgericht einlegen, sagte ein Sprecherin des Münchner Autobauers am Donnerstag. "Wir weisen die Verfügung zurück."

Angeblich soll der Hersteller Schweizern etwa in Deutschland den Kauf von Fahrzeugen verwehrt haben. Die Weko habe zwischen Oktober 2010 und 2011 insgesamt 16 entsprechende Beschwerden gesammelt. Angesichts des starken Franken sind unter anderem Autos in der Eurozone teils deutlich günstiger zu kaufen. Genau das weist der Konzern zurück. Im gleichen Zeitraum habe es hunderte Direktimporte von BMW-Fahrzeugen durch Schweizer Kunden gegeben, von einer Behinderung könne keine Rede sein, sagte die Sprecherin.

BMW hat 2011 in der Schweiz knapp 20.000 Autos der Marken BMW und Mini verkauft. Ende vergangenen Jahres hatte die Weko bereits gegen den Kamerahersteller Nikon eine Buße von umgerechnet gut 10 Millionen Euro ebenfalls wegen der Behinderung von Parallelimporten verhängt.

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