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Schweiz

Felsen sorgen für Chaos

Foto: dpa

Einen Tag nachdem herabstürzende Felsbrocken kurz vor dem Gotthard-Tunnel ein Auto mit zwei deutschen Urlaubern zerquetscht haben, staute sich in der Schweiz noch immer der Verkehr.

01.06.2006

Wegen des gesperrten Gotthard-Tunnels herrsche auf der Ausweichroute Richtung Süden durch den Sankt-Bernhard-Tunnel stockender Kolonnenverkehr, hieß es am Donnerstag (1.6.) bei der Polizei in Graubünden.

Auf der Autobahn A2 bei Gurtnellen wurden am Donnerstag die Aufräumarbeiten nach dem Felssturz vom Vortag fortgesetzt. Fachleute vertraten am Donnerstag die Überzeugung, dass auch Schutzbauten der Wucht der Felsen nicht hätten standhalten können. Die bis zu zimmergroßen Felsbrocken waren am Mittwoch etwa 700 Meter in die Tiefe gestürzt.

Nach Vermutungen von Schweizer Experten könnte die lange Kälteperiode im vergangenen Winter ein Grund sein. Allerdings sei die gegenwärtige Nässe- und Kälteperiode nicht von vorneherein eine spezielle Risikosituation für Felsstürze, hieß es am Mittwoch vom Schweizer Bundesamt für Umwelt.

Laut Karl Egli von der Urner Kantonspolizei wurde noch am Mittwoch damit begonnen, die riesigen Gesteinsbrocken von der Fahrbahn zu entfernen. Da diese teilweise über 100 Tonnen schwer sind, müssten sie vor demTransport gesprengt werden. Wenn die Felsen abtransportiert sind, müssen die schwer beschädigten Fahrbahnen repariert werden. "Wir bleiben aber optimistisch und hoffen weiter, dass die A2 am Freitagmittag wieder offen sein wird", sagte Egli.

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