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Seat

1.000 weitere Jobs in Gefahr

Die spanische Volkswagen-Tochter Seat will nach Gewerkschaftsangaben weitere rund 1.000 Stellen abbauen, um aus den roten Zahlen zu kommen.

06.03.2007

Die Verhandlungen mit dem Management des Autoherstellers hätten bereits begonnen, teilte ein Sprecher des Betriebsrates am Montag (5.3.) in Barcelona mit. Das Unternehmen wollte die Angaben nicht kommentieren. Seat-Chef Erich Schmitt erklärte, es gebe verschiedene Optionen, um im Rahmen des Sanierungsplans die Personalkosten zu senken. Dazu gehöre auch eine Klausel, wonach die Löhne und Gehälter der rund 15.000 Beschäftigten gekürzt werden können, falls das Unternehmen zwei Jahre hintereinander Verluste erwirtschaftet. Seat hat 2005 und 2006 rote Zahlen geschrieben und erwartet erst 2008 eine Rückkehr in die Gewinnzone. Nach Angaben von Schmitt hat Seat von Volkswagen grünes Licht zur Erweiterung der Produktpalette bekommen. So sollen in den kommenden drei Jahren zwei neue Modelle auf den Markt gebracht werden, darunter ein kompakter Geländewagen.

Um deren Herstellung in dem Seat-Werk in Martorell bei Barcelona zu gewährleisten, müssten aber die Personalkosten gesenkt werden. Seat hatte bereits Ende 2005 rund 1.000 Stellen gestrichen. Im vergangenen Jahr fuhr die VW-Tochter einen Verlust von 49 Millionen Euro ein. Damit konnte der Autobauer den Fehlbetrag im Vergleich zu 2005 um 21,5 Prozent reduzieren.

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