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Seat

Finanzspritze von VW

Foto: Seat

Mit zusätzlichen Investitionen von 700 Millionen Euro will der Autobauer Volkswagen seine spanische Tochter Seat wieder auf Vordermann bringen.

28.11.2005

Konzernchef Bernd Pischetsrieder teilte am Freitag (25.11.) im spanischen Martorell mit, die Entscheidung sei ein klarer Beweis dafür, dass VW nicht nur an die Zukunft von Seat glaube, sondern den Autobauer auf dem Weg zu einer besseren Wettbewerbsfähigkeit und Ertragslage unterstütze.

Investiert werden soll unter anderem in Verbesserungen bei Produktionsprozessen. Der VW-Aufsichtsrat habe das Programm auf seiner Sitzung vor zwei Wochen bereits angenommen.

Seat steckt derzeit in einer Absatz- und Ertragskrise. Der spanische Autobauer hatte bereits angekündigt, knapp 1.350 Stellen zu streichen. Aus Protest dagegen riefen die Gewerkschaften die Seat- Beschäftigten am Freitag erneut zum Streik auf. Danach sollen die Seat-Beschäftigten am Donnerstag (1.12.) für 24 Stunden die Arbeit niederlegen.

Am 10. November hatten bereits 15.000 Seat-Arbeiter aus Protest gegen den Abbau von Arbeitsplätzen für 24 Stunden gestreikt. Die VW-Tochter begründete die geplanten Streichungen mit dem Absatzrückgang. Im Jahr 2000 hatte das Unternehmen noch 516.000 Fahrzeuge produziert. In diesem Jahr könnte diese Zahl auf 390.000 sinken. Infolge des rückläufigen Verkaufs habe Seat beim Personal einen Überhang von 1.400 Beschäftigten. Das Unternehmen hatte zunächst angeboten, die Arbeitszeiten und Löhne um zehn Prozent zu kürzen. Als die Gewerkschaften dies ablehnten, legte Seat seine Pläne für einen Abbau von Arbeitsplätzen vor.

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