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Seat Leser-Test-Drive

Leser fahren den Seat Leon ST Cupra

Leser-Testdrive Seat Leon ST Cupra 2015 Foto: Rolf Klatt 38 Bilder

Bei der Leseraktion von Seat, auto motor und sport sowie sport auto durften glückliche Leser den 280 PS starken Seat Leon ST Cupra über eine spanische Bergrennstrecke jagen. Und: Es gab nur Gewinner.

 

02.04.2015 Alexander Bloch

Das sieht einfach aus ...", kommentierte Schauspielerin Janina Uhse das Pylonen-Ampel-Ensemble auf der Rennstrecke Parcmotor Castelloli, keine 20 Kilometer vom Seat-Hauptwerk in Martorell entfernt. Damit drückte die Seat-Markenbotschafterin aus, was die Gewinner des Cupra-Camp-Wochenendes von auto motor und sport sowie sport auto dachten: Eine Gasse, die mit mindestens Tempo 50 durchfahren werden muss, und dann zeigt eine Ampel an, ob es nach links oder rechts weitergeht – was soll daran kompliziert sein?

Eine Menge, wenn die Ampel im letzten Moment umspringt und Bremsen verboten ist. So bildeten sich verschiedene, nennen wir sie: Übungs-Interpretations-Fraktionen. Die eine wählte mit passender Geschwindigkeit elegant die falsche Gasse, die andere kickte in der richtigen Spur dynamisch Pylonen, und einige schafften es dann doch, die Auge-Hand-Lenkwinkel-Koordination in Einklang zu bringen. "... und ist ganz schön schwer", komplettierte Uhse entsprechend ihren Satz.

Leser-Testdrive Seat Leon ST Cupra 2015
Seat Leser-Test-Drive 7:37 Min.

Der Cupra und die Rennstrecke

Fünf fast immer streng bepunktete Fahrdynamik-Stationen mussten die Teilnehmer durchfahren, bevor sie sich am Nachmittag auf den bergigen Rennkurs im Norden Kataloniens begeben durften. Begleitet von liebenswerten Instruktoren mit spanenglischem Dialekt, der auch als Teil des Showprogramms durchgehen würde. Immer dabei: nagelneue Seat Leon ST Cupra. Mit der Kombiversion ST hat Leon seinem 280 PS starken Sport-Topmodell jetzt noch mal eine Extraportion Laderaum – bis zu 1470 Liter – verpasst. Schon der Basis-Kompakte hatte vergangenes Jahr für Furore gesorgt, als der Cupra im Performance-Trimm als erster Fronttriebler die Nürburgring-Nordschleife in unter acht Minuten absolvierte. Solche Rekorde sollten die Camp-Gewinner erst mal nicht aufstellen, sondern bei eiligerer Fahrt die Fähigkeiten des Schnell-Transporters erkunden.

Dazu gehörten fast praxisnahe Übungen wie schwungvolles Handbremswende-Rückwärtseinparken zwischen zwei Autos. Wer macht das nicht, wenn der Nachbar gerade zuschaut? Wobei aus Rücksicht auf kollaterale Schäden die Autos durch Pylonen ersetzt wurden. Erkenntnis des Durchgangs: Was in diversen Youtube-Videos höllenschwer aussieht, ist mit etwas Schwung, Anstellen und Instruktorenanleitung absolut erlernbar. Gewinner Robert Krisa aus Düsseldorf zirkelte zweimal hintereinander den ST legendär lässig in die Lücke. Zum Glück liefen die Kameras des auto motor und sport Channel mit, die die Aktion für die Ewigkeit festhielten.

Kai Kippe aus Berlin fand seine Passion dagegen im sehr eng gesetzten Slalom-Parcours. Klug deaktivierte er – im Gegensatz zu vielen anderen Teilnehmern – das Start-Stopp-System und klickte sich im Fahrmodus-Programm des Leon auf den knackigen Cupra-Status. So holte er die wichtigen Zehntelsekunden für eine hervorragende Slalomzeit. Entsprechend positiv fiel dann auch das Urteil des BMW-Dreier-Fahrers über den heißen Kombi aus:"Ein tolles Auto, sehr schnell und trotzdem auch praktisch. Könnte mein Nächster werden."

Highspeed-Nasshandling

Die 280 PS klug zu kontrollieren galt es dann im Mini-Handlingkurs auf rutschigem Untergrund. Stumpfes Gasgeben führt hier nur zu durchdrehenden Rädern oder breiten Lastwechsel-Heckschwenks. Also konzentrierten sich die Teilnehmer beim Kampf um Wertungspunkte darauf, gezielt die Regelschwelle des ESP und des vollvariabel sperrbaren Vorderachsdifferenzials zu streicheln. Fähigkeiten, die auch bei der letzten Übung "Ausweichen und Bremsen bei nasser Fahrbahn" gefragt waren.

Apropos nass: Hatten die Gewinner bis dahin ein Sonnenschutzfaktor-10-Wochenende in Spanien mit vorheriger Stadtbesichtigung in Barcelona erlebt, so fing der spanische Himmel jetzt zu duschen an – pünktlich bevor es auf die Rennstrecke ging. Kein Grund für schlechte Laune. Erst mal werden die Reifen bei Nässe weniger gestresst, und zweitens erfordert das schnelle Fahren bei Regen besonderes Feingefühl.

Profi-Rennfahrer Sebastian Stahl führte die Leon-Cupra-Gruppe entsprechend schnell, aber besonnen über die Rennstrecke. Bevor er bei Renn-Taxifahrten zeigte, dass die Bremsen auch bei regennasser Fahrbahn ins Qualmen kommen, wenn ein Profi richtig loslegt. Kai Kippe kommentierte: "So viel anders machen’s die Rennfahrer auch nicht, sie bremsen nur später und sind schneller." Ja, so ist das. Wobei alle Teilnehmer die einfache Beherrschbarkeit lobten.

Johanna Ester, Gewinnerin des Seat-Camps bei der Partnerzeitschrift Women’s Health, lieferte sich mit ihrem Mann Patrick packende Kämpfe um die Punkte. "Ich find’s klasse, dass in den ST auch richtig was reinpasst. Ich würde ihn mir wahrscheinlich mit einem nicht ganz so starken Motor kaufen", kommentierte der E-Mobilitäts-Experte völlig gelassen die spaßige Hatz auf dem abgesicherten Gelände. Die richtige Prise Vernunft - passt gut zum Seat Leon ST Cupra.

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