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US-Markt lockt

Foto: Seat

Ermuntert durch den Erfolg der Toyota-Lifestyle-Marke Scion plant nun auch die VW-Tochter Seat einen Markteintritt in den USA. "Für uns ist Nordamerika strategisch der nächste sinnvolle Schritt", sagte Seat-Chef Andreas Schleef.

09.05.2005

Vor allem vom steigenden Anteil der Latinos an der US-Bevölkerung und deren wachsende Kaufkraft verspricht sich Schleef Marktpotenzial für die spanische Automarke. Zudem verkaufe Seat bereits in Mexiko erfolgreich Autos.

Markteintritt mit Liftstyle-Kombi auf Audi-Basis?

Der Markteintritt könne jedoch nicht vor 2008 erfolgen, da laut Schleef derzeit kein Seat-Modell den US-Normen entspricht. Produziert werden könnten die Autos bei VW im mexikanischen Puebla, vertrieben würden sie über das Audi-Netz. Im Konzern sei allerdings noch keine Entscheidung gefallen. Fest stehe nur, dass Seat das Projekt mit eigener Kraft stemmen müsse. "Unser Shareholder wird es nicht finanzieren", betonte der Seat-Chef gegenüber der Branchenzeitung "Automobilwoche". Notwendig sei für die USA auch eine neue, vierte Modellreihe. Schleef denkt dabei dem Bericht zufolge an einen großen Lifestyle-Kombi auf Audi-Basis.

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