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Secma F 16

Low-Budget-Roadster aus Frankreich

SECMA F 16 Foto: SECMA 28 Bilder

Mit dem Secma F16 rollt ein puristischer Roadster im unteren Preissegment von Frankreich jetzt auch auf deutsche Straßen. Als Fahrspaßgaranten dienen das geringe Gewicht in Kombination mit einem potenten Motor.

21.04.2009 Uli Baumann

Nur 17.990 Euro ruft der Secma F16-Importeur, die Auto Dupont GmbH in St. Wendel, für den zweisitzigen Roadster in der Basisversion auf.

Secma F16 - Fahrmaschine mit 105 PS

Und was bekommt man als Gegenwert? Fast nichts, zumindest nicht viel Auto, denn der Secma F16 repräsentiert kaum mehr als die Kombination aus vier Rädern, einem Motor und zwei Sitzen. Dieser Minimalismus drückt dann auch das Gewicht des Secma F16 auf 560 Kilogramm. Gepaart mit einem 1,6-Liter-16V-Motor aus dem Renault Mégane, der es auf 105 PS und 148 Nm Drehmoment bringt, offeriert der Secma F16 ein Leistungsgewicht von 5,3 kg/PS.

Seine Kraft leitet der Secma F16 per manuellem Fünfgang-Getriebe, ebenfalls von Renault, an die Hinterräder weiter. Von kundiger Hand bedient soll der Secma F16 in 5,9 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit des F16 soll bei 180 km/h liegen.

Der Secma F16 trägt Mischbereifung und knappe Maße

Trotz der enormen Fahrdynamik soll der Secma F16 im Mittel nur 6,5 Liter auf 100 Kilometer konsumieren und 155 g/km CO2 ausstoßen. Ein 24 Liter-Tank erlaubt dem Secma dabei Tripps mit einer Länge von bis zu 370 Kilometer. Der Renault-Triebsatz ist zudem nach Euro 4 eingestuft.

Fahrwerksseitig setzt der 2,75 Meter lange, 1,76 Meter breite und nur 1,10 Meter hohe, zweisitzige F16 von Secma auf einen stählernen Gitterrohrrahmen, Einzelradaufhängungen rundum sowie Scheibenbremsen an allen Rädern. Vorne drehen sich 15 Zöller mit 195/50er Pneus, an der Hinterhand sorgen 225/445er Reifen im 16 Zoll-Format für Grip. Der Radstand des F16 liegt bei zwei Metern, die Bodenfreiheit wird mit 15 Zentimeter angegeben.

Secma F16 mit Kunststoffkarosse ohne Dach und Türen

Die Karosserie des Secma F16, die sich wie ein Feigenblatt um den Rahmen windet, besteht aus Polyethylen-Formteilen. Die Vorderräder dürfen beinahe frei im Fahrtwind stehen, werden nur von einem kleinen mitlenkenden Kotflügel überdeckt. Vor den Hinterrädern hausen die Kühler, die durch großzügige Karosserieöffnungen angeströmt werden. Im Gesicht trägt der Secma F16 ein breites Grinsen sowie je Scheinwerfereinheit drei runde Lichter. Am Heck wird der Renault-Motor halboffen zur Schau gestellt, verdeckt nur von einem Auspufftopf und ein wenig Karosserie. Die Insassen auf den Lederschalensitzen schützt lediglich eine Überrollkäfigkonstruktion. Türen und verschiedene Verdeckvarianten bis hin zu einem Flügeltürenaufsatz bietet erst die Optionsliste des Secma F16 - den puren Fahrspaß bereits die Basisvariante.

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