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Sehende Diode

Audi lässt voraus blicken

Foto: Audi 5 Bilder

Audi stellt auf dem 9. Internationalen Forum "Advanced Microsystems for Automotive Applications (AMAA) in Berlin eine vorausschauende optische Abstandssensorik vor, die ein dreidimensionales Bild vom Bereich vor dem Auto darstellt.

16.03.2005

Das System besteht aus einer Infrarotlichtquelle und einem Detektormodul aus lichtempfindlichen Halbleiter-Elementen, sogenannten Photonic Mixer Devices (PMD). Es ist in Höhe des Rückspiegels hinter der Windschutzscheibe angebracht.

Und so funktioniert es: der Bereich vor dem Fahrzeug wird per Infrarot ausgeleuchtet - und zwar in einem Bereich von acht Grad in der Vertikalen und 32 Grad in der Horizontalen. Aus den unterschiedlichen Laufzeiten, die das Licht für den Weg von den Objekten in der Szene zurück zu den PMD-Halbleiter-Elementen benötigt, errechnet die Sensorik ein dreidimensionales Abbild: Jedes PMD-Pixel nimmt zeitgleich mit den restlichen Pixeln im Detektormodul die Entfernungswerte der Objekte vor dem Fahrzeug auf. Die durch die Sensorik registrierten Objekte werden im Fahrzeug auf dem Navigationsdisplay dargestellt. Die Messfrequenz beträgt 200 Hertz, das bedeutet, dass 200 mal pro Sekunde ein 3D-Bild der Szene aufgenommen wird. Damit sollen auch schnelle Vorgänge genau erfasst werden.

Nach Angaben von Audi kann die Reichweite und die Auflösung für die unterschiedlichsten Anwendungen im Auto angepasst werden. Die Ingolstädter können sich einen Einsatz als Stop-and-go-Assistenten oder als Einparkhilfe mittelfristig vorstellen.

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