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Selbstbeteiligung

Das kann teuer werden

Selbstbeteiligung, Geldübergabe Foto: Matthias Seeburger 5 Bilder

Anstatt bei kleineren Unfällen die Versicherung die Reparatur zahlen zu lassen, kann man den Schaden selbst regulieren. Das spart Geld.

15.10.2012 Brigitte Haschek

Für Autofahrer, die einen Unfall verursachen, kann es ein teures Nachspiel geben. Ganz gleich, wie hoch der Schaden ist: Die Assekuranz stuft den Kunden nach der Regulierung in eine schlechtere Versicherungsklasse ein. Wer zum Beispiel auf16 unfallfreie Jahre in der Haftpflicht zurückblickt, dem rechnen viele Unternehmen schon nach einer leichten Karambolage nur noch den Rabatt für sechs schadenfreie Jahre an – statt 35 zahlt man dann 55 Prozent der Grundprämie (100 Prozent).

Gerade wenn es um kleine Schäden geht, ist die Abwicklung über die Versicherung nicht der beste Weg. Denn es dauert Jahre, bis die alte Einstufung wieder erreicht ist. Unterm Strich zahlt man mehr Beitrag, als der Schaden ausmachte.

Hier lohnt es sich oft, die Reparatur des Gegners und die am eigenen Auto selbst zu zahlen. Ab wann sich das rechnet, steht auf der Jahresrechnung oder muss beim Versicherer erfragt werden. Je nach Einstufung kann sich die Bezahlung aus eigner Tasche bis zu einem Wert von 2000 Euro lohnen.

Man kann den Schaden auch von der Assekuranz regulieren lassen und ihn später zurückkaufen. Das bieten viele Konzerne an. Meist haben die Kunden sechs Monate Zeit für den so genannten Schadenrückkauf. Die Versicherungseinstufung gilt danach weiterhin als unangetastet.

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