Das "Sport Rod"-Konzept lieferte Leif Tufvesson, der vormals auch schon bei Koenigsegg die Design-Fäden in der Hand hielt. Natürlich entstammt auch dieses V8-Aggregat aus dem Hause Volvo, allerdings wurde der Motor auch für den Betrieb mit Ethanol ausgelegt und erreicht damit eine Leistung von 340 PS bei 5.850/min. Für die Verzögerung sorgt eine Brembo-Bremsanlage mit ABS und 355 Millimeter großen Bremsscheiben.
Rund um den Mittelmotor, der seine Kraft auf die Hinterräder über ein sequentielles Sechsgang-Getriebe leitet, haben die Schweden eine Retro-Hot-Rod-Karosse aus Aluminium und Carbon handgedengelt. Insgesamt wiegt der V8 Speedster 1.200 Kilogramm. Freistehende 20 Zoll große Räder mit Reifen der Dimensionen 245/30 und 295/45 an der Hinterhand zeichnen den zweisitzigen Renner ebenso aus, wie die zigarrenförmige Karosserie mit den hohen Seitenwänden, das schmalen Fensterband und der knackige Hintern.
Der V8 Speedster kostet umgerecht 250.000 Euro, allerdings kann die kleine manufaktur nur sechs Fahrzeuge pro Jahr bauen.
Sema 2006: Hot-Rod mit Volvo-Herz
Bereits 2005 präsentierte die schwedische Tuning-Schmiede Caresto auf der Sema den Moncoque-T6-Roadster im Volvo-Style mit Volvo-Technik. 2006 schießt Caresto nach und zeigt den V8 Speedster mit Achtzylinder, der aus 4,4 Liter Hubraum satte 315 PS herausholt.
Autor: hwi





