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Service: Assistenzsysteme

Honda lenkt mit

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Honda bläst zur Technik-Offensive in der Mittelklasse: Der Hersteller kombiniert den Abstandsregeltempomaten mit seinem aus dem CR-V bekannten Kollisionswarn- und Bremssystem und dem neuen aktiven Spurhalteassistenten. Zusammen heißt das Advanced Safety-Paket, kostet 2400 Euro – ist bislang allerdings nur für den Accord in der Topversion Executive lieferbar. Noch ist nicht bekannt, wann der Honda CR-V damit ausgestattet wird.

07.11.2008 Powered by

Das Advanced Safety-Paket von Honda: Mit der Abstandsregelung (ACC) ist es möglich, Tempo und Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu halten, ohne Gas- oder Bremspedal betätigen zu müssen. Zunächst wird dem Tempomaten die gewünschte Geschwindigkeit mitgeteilt. Mit einer zweiten Taste am Lenkrad lässt sich der Abstand in drei Stufen justieren. Wird der unterschritten, weil der Vordermann bremst oder ein Fahrzeug einschert, schlägt der Accord mit einer Warnleuchte und Piepston Alarm und bremst bei Bedarf zusätzlich ab. Allerdings blinkt die Warnleuchte freundlich orange – statt in kräftigem Rot. Schlimmer: Bei höherer Radiolautstärke oder Autobahntempo ist der Warnton kaum noch zu hören.Der ACC-Radarsensor im Kühlergrill kann den Abstand in einem Bereich bis zu 100 Meter erkennen und überwachen. Unter Tempo 30 schaltet das System ab und kann somit den Wagen nicht vollständig zum Halten bringen. Das geht bei VW zum Beispiel besser. Außerdem hat Honda seinen Schleuderschutz weiterentwickelt. Dieses ESP heißt bei Honda VSA und arbeitet mit der elektronischen Servolenkung zusammen: Bei abrupten Ausweichmanövern gibt es dem Fahrer durch ein dezentes Ziehen im Lenkrad eine kleine Empfehlung, die intuitiv zur Kurskorrektur und zur Stabilisierung führt.Wer mit dem Accord von der Spur abkommt, wird nicht nur gewarnt, sondern vom LKAS (Lane Keeping Assist System) wieder auf die richtige Linie zurückgeführt. Auf gerader Strecke funktioniert das System tadellos. Sanft lenkt der Honda an den Fahrbahnmarkierungen entlang. Weniger überzeugend funktioniert das Ganze in Kurven – da greift es erst ein, wenn es schon zu spät ist. Die Gefahr: Wird das System als Komfortextra missbraucht (schnell mal den Pulli über den Kopf ziehen, das Auto lenkt ja von allein), können äußerst gefährliche Situationen entstehen. Rein warnende Spurhalteassistenten wie bei Citroën sind da besser.

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