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Shell Eco Marathon auf dem Lausitzring

4.414 Kilometer mit einem Liter Benzin

Shell Eco Marathon 2010 Foto: Shell 16 Bilder

Seit Mittwoch (5.5.) wetteifern beim 26. Shell Eco-Marathon in Südbrandenburg Studententeams aus 22 Ländern mit ihren selbst konstruierten Fahrzeugen um Spitzenplätze. 

06.05.2010

Mit nur einem Liter Kraftstoff die weiteste Entfernung zurücklegen und dabei möglichst wenig Schadstoffe ausstoßen - das ist das Ziel des Langstreckenrennens mit innovativen Sparfahrzeugen auf dem Lausitzring.

Shell Eco Marathon: Am Lausitzring dreht sich alles ums Kraftstoffsparen

An dem dreitägigen Rennen des Shell Eco Marathon beteiligen sich nach Veranstalterangaben rund 3.000 Studenten, Schüler und Lehrlinge in 213 Teams, darunter 24 aus Deutschland. Die ersten Wertungsläufe wurden nach Angaben einer Sprecherin um einen Tag auf den Mittwoch vorgezogen, weil für Donnerstag Regenwetter vorausgesagt wurde. Die Sieger werden am Freitag (7.5.) ausgezeichnet.
 
Gestartet wird in zwei Kategorien, in denen kreativ gestaltete Prototypen und straßentaugliche Fahrzeuge auf dem Eurospeedway Lausitz jeweils einige Runden drehen. Der auf dem 22 und 26 Kilometer langen Kurs verbrauchte Sprit wird dann auf einen Liter hochgerechnet und die mögliche Strecke bestimmt. Auch Fahrzeuge mit Solarantrieb und Brennstoffzellen sind beim Shell Eco Marathon am Start. Die Teams erarbeiten zudem Marketing- und Finanzierungsstrategien. 

Shell Eco Marathon: Franzosen knacken den Spritspar-Rekord

Den Rekord im spritsparenden Fahren hielt bis zu Beginn des diesjährigen Shell Eco-Marathon ein Studenten-Team aus der Schweizer Metropole Zürich, das im Jahr 2005 mit einem Liter Benzin hochgerechnet 3.836 Kilometer erreicht hatte. Das entspricht der Strecke von Berlin nach Moskau und zurück oder einem Verbrauch von nur 0,026 Litern auf 100 Kilometern. In diesem Jahr wurde dieser Wert jedoch nochmals getoppt:  Das Team polyjoule aus dem französischen Nantes pulverisierte beim Shell Eco Marathon die bisherige Bestmarke und setzte mit 4.414 Kilometern den neuen Richtwert. Damit knüpften die Franzosen an den Erfolg aus dem vergangenen Jahr an, bei dem sie am Ende den Sieg eingefahren hatten. "Das hätten wir niemals gedacht. Unser Fahrzeug hat gestern noch nicht einmal den Testlauf geschafft", zeigte sich Teamleiterin Pauline Tranchard überrascht.
 
Vor dem letzten Wettkampftag liegt das Team "Schluckspecht" aus Offenburg mit 2.795 Kilometern auf Platz zwei der Gesamtwertung. "Wir sind entschlossen, die 3.000er Marke noch zu knacken und uns deutlich zu verbessern", ließ Nils Jahn vom Offenburger Team verlauten. Das schlechte Wetter beraubte die 13 teilnehmenden Solarfahrzeuge allerdings jeder Chance auf den Gesamtsieg beim Shell Eco Marathon. Über den wird dann am morgigen Freitag entschieden.

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