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Shell ruft 400.000 Rucksäcke zurück

Foto: Shell 20 Bilder

Der Mineralölkonzern Shell hat die Verteilung von EM-Rucksäcken gestoppt und ruft bereits ausgegebene Exemplare zurück.

17.06.2008

Die Rucksäcke, die es bislang nach vier Tankfüllungen an Shell-Tankstellen gratis gab, enthalten gefährliche Inhaltsstoffe - Kunden hatten sich zudem über den Geruch des Produktes beschwert. Nach Angaben des "Flensburger Tageblatts" können die Inhaltsstoffe Allergien oder sogar Krebs auslösen. "Es wurden Farbstoffe und sogenannte Aromaten entdeckt, die die zulässigen Grenzwerte überschreiten. Wir haben das Hamburger Amt für Gesundheit und Verbraucherschutz informiert", sagte Shell-Sprecher Jörg Adolf der Zeitung. 400.000 Rücksäcke seien in den vergangenen Tagen verteilt worden.

Die Rucksäcke können bis zum 31. August an jeder Shell-Tankstelle zurückgegeben werden, des Weiteren bietet Shell Gutschriften oder weitere Gutscheine als Ausgleich an. Kunden können sich bei weiteren Fragen auch telefonisch an Shell wenden. Das Unternehmen hat für Deutschland, Österreich und die Schweiz Service-Hotlines geschaltet:

Für Deutschland: 0800 / 4 99 66 44
Für Österreich: +43 1 79797 2300
Für die Schweiz: +41 41 769 4235

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