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Peugeot-Coupé mit V12-Motor und 500 PS

Foto: Peugeot 20 Bilder

Zum Heimspiel beim Pariser Salon rollt Peugeot drei tolle Showcars ins Rampenlicht: das Super-Coupé 907 mit Zwölfzylindermotor, den sportlichen 1007 RC mit 140 PS und das skurrile Brennstoffzellen-Konzeptmobil namens Quark.

30.08.2004

Die Peugeot-Antwort auf den Mercedes SLR trägt die Typnummer 907 und ist fast genau so stark: Der aus zwei Sechszylindern bestehende Sechsliter-V12 leistet 500 PS und ist als Front-Mittelmotor längs installiert. Er überträgt seine Kraft über ein vor der Hinterachse angeordnetes Sechsgang-Getriebe auf die Hinterräder.

Das zweisitzige GT-Coupé ist 4,37 Meter lang, 1,88 Meter breit und 1,21 Meter flach. Der Radstand beträgt 2,50 Meter, das Leergewicht 1.400 Kilogramm. Die Karosseriestruktur des Einzelstücks wird von einem Carbon-Monocoque gebildet, das die Radführungen an Doppelquerlenkern aufnimmt. Wie bei einem Ferrari wird der Motor vitrinenartig unter Glas zur Schau gestellt.

Windschutzscheibe und Dach sind durchgehend aus Glas. Die vorderen Kotflügel zieren seitliche Kiemen. In die Kofferraumklappe ist ein ausfahrbarer Heckflügel integriert. In den Türschwellern rechts und links sind je zwei Auspuffendrohre zu erkennen. Auf 18-Zoll-Rädern sind Michelin-Reifen der Größe 275/40 (vorn) und 345/35 (hinten) montiert.

Der in Molybdän-Grau lackierte 907 ist innen mit braunem Leder und hellgrauem Alcantara ausgeschlagen. Der Touchscreen auf der Mittelkonsole beherbergt Navigation, Audio-Anlage und Bordrechner. Für den Kofferraum im Heck hat Peugeot eigens ein Gepäckset kreiert.

RC: Ausblick auf die Sportversion des 1007

Während der 907 so wohl nie in Serie gehen dürfte, stehen die Chancen auf eine Realisierung beim 1007 RC besser. Denn der ist quasi ein Vorgriff auf die Sportversion des neuen Schiebetüren-Microvans 1007, der in Paris seinen Serieneinstand gibt.

Im RC-Trikot rollt der 1007 auf 18-Zoll-Alurädern, durch die der Blick auf schwarz lackierte Bremssättel mit weißem Peugeot-Schruftzug fällt. Die Scheinwerfer sind in Chrom umfasst und haben eine schwarze Blende. Chrom ziert auch den Grill, die Rückspiegelgehäuse präsentieren sich im Carbon-Look. Am Dachende prangt ein schwarzer Heckspoiler, das Auspuffendrohr ist verchromt.

Im Innenraum wartet die 1007-Studie mit RC-Schriftzügen, hochwertigen Materialien und anderen Farbtönen als das Serienauto auf. Einen Fingerzeig auf die künftige Topversion liefert der Motor: ein 1,6-Liter-Vierventiler mit zwei oben liegenden Nockenwellen und 140 PS.

Der Quark - ein futuristisches Spaßmobil für Zwei

Das verrückteste Peugeot-Showcar für Paris erinnert an die skurrilen Studien japanischer Hersteller zur Tokio Motor Show. Schon der Name klingt irre: Quark. Dahinter verbirgt sich eine Art zweisitziges Quad, mit 2,38 Meter Gesamtlänge kürzer als ein Smart Fortwo. Das futuristische Spaßmobil wiegt 425 Kilogramm und hat 140 Kilogramm Nutzlast.

Als Antrieb dienen elektrische Radnabenmotoren, die von einer Brennstoffzelle mit Energie versorgt werden. Jeder Motor schafft jeweils bis zu 100 Nm Drehmoment und bis zu zehn PS Leistung. Die 17-Zoll-Räder sind über doppelte Dreiecks-Querlenker mit der Karosserie verbunden und spreizen sich wie Spinnenbeine ab.

Der Quark soll in 6,5 Sekunden von Null auf 50 km/h beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h erreichen. Die Reichweite wird je nach Fahrweise mit 100 bis 130 Kilometer angegeben.

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