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Siemens forciert VDO-Verkauf

Foto: Siemens

Siemens forciert einem Zeitungsbericht zufolge einen möglichen Komplettverkauf der Autozulieferer-Tochter VDO als Alternative zu einemBörsengang. Der Münchner Konzern habe Interessenten um konkrete Offerten gebeten. Die so genannten indikativen Angebote seien schriftlich angefordert worden, berichtete die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf Branchenkreise.

16.04.2007

Der Vorstand wolle sie bei der nächsten Aufsichtsratssitzung präsentieren, die für den 25. April angesetzt ist.

In ihren ersten unverbindlichen Bekundungen haben Interessenten dem Bericht zufolge laut Insidern einen Preis in Aussicht gestellt, der deutlich über dem zu erwartenden Börsenwert liegt. "Die ersten informellen Preisvorstellungen lagen im zweistelligen Milliardenbereich. Das ist zum Teil eine Differenz zum Börsenwert von zwei Milliarden Euro", sagte eine beteiligte Person der "FTD". Ein Insider aus der Branche sagte: "Was da als mögliche Gebote im Raum steht, ist aberwitzig hoch." VDO hat einen Jahresumsatz von rund 10 Milliarden Euro.

Interesse haben bislang der Autozulieferer Continental und der Finanzinvestor Blackstone zusammen mit dem US-Autozulieferer TRW gezeigt. TRW gehört zu 57 Prozent zu Blackstone. Zudem sei der Finanzinvestor KKR interessiert, hieß es. Auch die Beteiligungsfirmen Permira und Bain Capital gelten als mögliche Bieter.

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