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Silberpfeil-Auktion

Christie's versteigert Auto Union Rennwagen Typ D

Foto: Christie's 12 Bilder

Das englische Auktionshaus Christie's versteigert am 17. Februar auf der internationalen Oldtimermesse Rétromobil in Paris einen der beiden originalen Auto Union Rennwagen Typ D aus dem Jahre 1939. Der angegebene Schätzpreis steht bei 8,8 bis 12 Millionen Euro - das wäre ein neuer Rekord in der Geschichte von Christie’s.

23.01.2007 Powered by

Am 25. Januar wird das Fahrzeug im Audi Forum New York (250 Park Avenue and 47th) gezeigt. Das Schwesterauto, der Auto Union Rennwagen Typ D von 1938, ist vom 12. bis 17. Februar in Paris (Bauer Saint Honoré, 48 Place du Marché Saint Honoré) zu sehen.

Während der Pressekonferenzen in New York und Paris und der Auktion werden Fachleute von Audi vor Ort sein, um Fragen zu beantworten.

1939 schon 460 PS und 330 km/h

Für die Rennsaison 1938 entwickelten Auto Union-Ingenieure unter Leitung von Robert Eberan-Eberhorst den Zwölf-Zylinder Rennwagen Typ D. Die technische Grundkonzeption des Wagens - mit Mittelmotoranordnung, Drehstabfederung und Kompressormotor - orientierte sich an dem von Ferdinand Porsche entwickelten Vorgängermodell Typ C mit 16-Zylinder-V-Motor. Die Entwicklungsarbeit wurde 1938 mit Siegen des Typ D beim Großen Preis von Italien und England belohnt.

1939 wurde der Rennwagen modifiziert und mit einem Doppelkompressor ausgestattet - damit stieg die Leistung von 420 auf 460 PS und die Spitzengeschwindigkeit auf 330 km/h. Es folgten Grand Prix-Siege in Frankreich und Jugoslawien. Gefahren wurde der Typ D von Tazio Nuvolari, H.P. Müller, Hans Stuck, Rudolf Hasse und Georg Meier.
Audi ist heute wieder in Besitz von vier Auto Union Silberpfeilen - die Originale Typ D und Typ C/D Bergrennwagen sowie Nachbauten des Typ C Grand Prix und des Stromlinien-Rennwagens Typ C Avus. Der Bergrennwagen und die Stromlinie sind im Museum Mobile in Ingolstadt (täglich von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet) zu sehen; die beiden anderen stehen für Fahreinsätze bereit.

Aus Beutegut in Einzelteilen werden zwei toprestaurierte Pretiosen

Der Amerikaner Paul Karassik hatte die Fahrzeuge - in Einzelteile zerlegt - nach mehr als zehn Jahren Suche in der ehemaligen UdSSR gefunden. Sie waren nach dem 2. Weltkrieg als Beutegut dorthin verbracht worden. In den 1980er Jahren brachte er sie aus der ehemaligen UdSSR nach England, wo sie mit technischer Unterstützung von Audi wieder aufgebaut wurden. Audi hatte daraufhin den 1938er Wagen von Paul Karassik erworben. Der 1939er D-Typ ging in Privathand.

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