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Silvretta Classic 2010 - Die Promis im Starterfeld

Hitzekollaps, Höhepunkte und ein Streber

Jürgen Vogel Foto: Hardy Mutschler 21 Bilder

Hohe Berge, schöne Straßen, tolle Autos - die einzigartige Kombinationder Silvretta Classic zieht auch Prominente aus Medien und der Wirtschaft an. In diesem Jahr sind unter anderem der Schaupieler Jürgen Vogel und die beiden TV-Köche Horst Lichter und Johann Lafer dabei.

09.07.2010 Powered by

Die rheinische Frohnatur Horst Lichter ist ein ausgewiesener Oldtimerkenner - und -sammler. Für den Einsatz bei der Silvretta Classic wählte ein einen Lagonda V12 Le Mans von 1939.

Lichter lässt 175 Pferde galoppieren

Dem Fernsehkoch wird es im 175 PS starken Vorkriegsboliden mächtig heiß: "Heute war es sehr schön, sehr warm und es sieht so aus, als hätte ich mächtig ins Höschen gemacht. Die Sitze absorbieren aber auch überhaupt keine Flüssigkeit.“

Der sympathische Lichter nach der Fahrt über die mit Kuhfladen gespickte Bielerhöhe: "Jetzt wird mir mal endlich klar, was ein Kotflügel wirklich ist." Sein Kollege Johann Lafer muss mit 133 PS weniger auskommern. Er fährt einen 1963er VW Bus T1 in Samba-Ausführung.

Jürgen Vogel bereitet sich strebermäßig vor

Man kennt ihn aus Filmen wie "Kleine Haie", "Keinohrhasen" oder "Ein Freund von mir", in dem er nackt im Porsche fährt. Bei der Silvretta fährt Vogel in einem Vorkriegssportwagen von Jaguar mit. "Das Auto begeistert mich. Unser Jaguar SS 100 liegt, fährt und bremst super. Und mit 15 Litern verbraucht er auch nicht viel mehr als ein aktueller Sportwagen - dabei ist er schon 72 Jahre alt."

In seiner Garage parkt bisher noch kein Oldtimer, doch "hier kann man schon auf den Geschmack kommen", sagt Vogel. Dass er die Rallye durchaus auch unter dem sportlichen Gesichtspunkt sieht, stellt der Mime augenzwinkernd klar "Wir haben uns strebermäßig vorbereitet, wie wir halt so sind." Beifahrer Frank Gotthard bestätigt: "Der Jürgen hat den richtigen Ehrgeiz, gestern Abend hat er noch das Roadbook studiert."

VW-Vorstand im trinkwassergekühlter VW-Boxer

Dass Ulrich Hackenberg sich mit den Produkten seines Hauses auskennt, auch wenn diese älter als 40 Jahre sind, hat der Entwicklungsvorstand von Volkswagen bei dem Karmann-Ghia T34 bewiesen. "Wir hatten ein Hitzeproblem und mussten anhalten. Mit unserem Trinkwasser haben wir die Luftzuführung des Boxermotors gekühlt und nach drei bis vier Minuten ging's schon wieder weiter."

Der viermalige Deutsche Rallyemeister Peter Göbel kam mit seinem Brezelkäfer ohne Probleme auf das Hahntennjoch. Die Strecke dahin war sein Highlight. "Die Strecke wurde zum ersten Mal bei der Silvretta gefahren und hat mir extrem gut gefallen." Auch Claus Witzeck, Pressechef von Fiat Deutschland, nennt das Hahntennjoch auf die Frage nach den Höhepunkten des zweiten Tages: "Das war wirklich sensationell, genau das Richtige für unseren Alfa Romeo 2600 Touring Spider."

Porsche-Vorstand hält sich alte Fahrschul-Regel

Porsche-Vorstand Wolfgang Leimberger schwärmt bei seiner ersten Silvretta-Teilnahme von seinem Fahrzeug, einem 1955er Porsche 356 Speedster: "Das Verhältnis Leistung zu Gewicht stimmt, der liegt richtig gut. Und wer sich an die alte Fahrschulregel -'immer im gleich Gang runter wie rauf' hält, hat keine Probleme mit den Bremsen." Seine Frau Riitta kümmert sich um Roadbook und Stoppuhren: "Ich wurde ins kalte wasser geschmissen, für den Rallyelehrgang hatten wir keine Zeit, aber schon nach den ersten Wertungsprüfungen feiern wir Erfolgserlebnisse."

Weitere Prominente aus Medien, Rennsport und Wirtschaft finden Sie in unserer Fotoshow.

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