Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Silvretta Classic Rallye Montafon 2013

Mit 15 Jahren Alfa Romeo-Besitzer

Foto: Michael Rassinger 16 Bilder

Hans R. Rüegg ist ein ganz besonderer Alfa-Besitzer. Wer kann schon von sich behaupten, seinen Klassiker seit dem 15. Lebensjahr zu besitzen? Die Geschichte des Alfa Romeo 6C 2300 GT.

04.07.2013 Michael Rassinger Powered by

Es gibt Träume, die so schön sind, dass sie einfach wahr werden müssen. Der Schweizer Ingenieur Hans R. Rüegg bekam auf unerwartete Weise einen solchen Traum noch während der Jugend: Ein Alfa Romeo 6C 2300 GT Cabriolet. "Das Spezielle ist, dass ich ihn seit dem 15. Lebensjahr habe. Meine Mutter hat ihn mir gekauft, damit ich etwas Gescheites zu tun habe während der Mittelschule."

Alfa Romeo 6C 2300 GT: Cabrio für einen Schweizer

Die Alfas vom Typ 6C wurden insgesamt fast 30 Jahre lang gebaut. 6C steht dabei für den 6-Zylinder Reihenmotor. Bei dem Modell von Hans R. Rüegg aus dem Jahr 1934, das in die Schweiz verkauft wurde, handelt es sich um ein Cabriolet, dessen 2,3-Liter Maschine erstmals mit Zylinderköpfen aus Aluminium ausgestattet wurde. Der 6-Zylinder leistet 76 PS bei 4.400 U/min und verhilft dem Alfa Romeo damit zu einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h.

Vom vernachlässigten Altmetall zum Juwel

Wie kommt aber eine Mutter darauf, ihrem 15-jährigen Sohn einen solchen Schatz hinzustellen? "Sie hat das Gefühl gehabt, dass ich was Gescheites zu tun habe und von einem Lehrer im Dorf nebendran den Alfa für ein paar hundert Franken gekauft. Das war damals Schrott und ich habe ihn revidiert. So hat sie es fertiggebracht, dass ich mich mechanisch ausgebildet habe." Zum 50. Geburtstag leistete sich Hans R. Rüegg aber noch eine gründliche Aufarbeitung durch einen Profi in Italien. "Es ist ein Juwel geworden, das kann man so sagen. Ich bin stolz darauf, dass ich den das ganze Leben lang praktisch gehabt habe."

Die besondere Herausforderung bei der Silvretta Classic ist für Rüegg und seine Frau der lange zweite Tag: "Da muss die Maschine einiges durchstehen, wobei wir den Vorteil haben, dass es teilweise durch die Schweiz geht. Und da kennen wir uns gut aus!" Vor der Silvretta Hochalpenstraße dagegen haben die Rüeggs keine Angst: "Sie war letztes Jahr kein Problem und dürfte auch dieses Jahr keines sein. Ist fantastisch zu fahren, und heute ist es auch nicht heiß, also kein Problem."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk