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Silvretta Classic Rallye Montafon 2016

Premiere im Appenzellerland

Silvretta Classic 2015, Teilnehmer 51-100 Foto: Archiv 33 Bilder

Wenn die faszinierenden Boliden der Zwanzigerjahre die Silvretta-Hochalpenstraße bezwingen, gefolgt von den Luxus-Karossen der Dreißiger, wenn legendäre Sportwagen den liebenswerten Alltagsmobilen der Nachkriegszeit begegnen, dann ist es wieder Zeit für die Silvretta Classic Rallye Montafon.

01.07.2016 mkl Powered by

Vom 7. bis zum 9. Juli 2016 fahren 180 Old- und Youngtimer aus acht Jahrzehnten durch Vorarlberg, das Appenzellerland und durch das westliche Tirol und machen Automobilgeschichte für Teilnehmer und Zuschauer mit allen Sinnen erlebbar.

Abstecher ins Appenzellerland

Erstmalig in ihrer neunzehnjährigen Geschichte der Silvretta Classic Montafon führt die Strecke der Silvretta Classic Rallye Montafon am Freitag, 8. Juli, durch das schweizerische Appenzellerland. „Die Runde um den Säntis und der Abstecher ins wunderschöne Appenzell wird in diesem Jahr eines der Streckenhighlights für unsere Rallyeteilnehmer sein“, sagt Harald Koepke, Organisationsleiter Rallyes bei der Motor Presse Stuttgart.

Silvretta Classic 2016 mit 560 km Gesamtstrecke

Wie in den vergangenen Jahren geht das rollende Automobilmuseum an allen drei Rallyetagen von Partenen aus auf die insgesamt rund 560 Kilometer lange Strecke. Am ersten Tag führt die 115 Kilometer lange Silvretta-Hochalpenstraße-Etappe ab Punkt 12:01 Uhr über die zahlreichen Serpentinen bergauf bis zur Bieler Höhe und dem Wendepunkt Wirl. Danach geht es die Silvretta Hochalpenstraße hinunter und über Gargellen, Tschagguns und Bartholomäberg zum Zieleinlauf auf dem Kirchplatz von Schruns, wo stets zahlreiche Zuschauer die Rallyeteams mit Applaus begrüßen.

Der zweite Rallyetag wird für Mensch und Maschine wohl der anstrengendste und anspruchsvollste Streckenabschnitt. Die knapp 300 Kilometer lange Appenzell-Etappe führt die Teilnehmer am Freitag einmal rund um den gut 2.500 Meter hohen Säntis, dem höchsten Berg der Appenzeller Alpen. Los geht es ab 7:31 Uhr von Partenen aus über St. Anton im Montafon, Göfis und Schellenberg (Lichtenstein), nach Gonten und anschließend nach Appenzell, wo das erste Fahrzeug gegen 10:50 Uhr erwartet wird. Durch das malerische Appenzell hindurch führt der Weg weiter nach Hohenems. Dort können sich die Fahrer und Automobile nach fast fünfstündiger Fahrt bei der Mittagspause erholen.

Nach der Rast geht die Fahrt zunächst weiter in nordöstlicher Richtung nach Dornbirn und danach durch den Bregenzerwald über Bödele, den Losenpass, Damüls und das Faschinajoch über Vandans bis nach Gaschurn, wo das erste Fahrzeug nach insgesamt achteinhalb Stunden Fahrzeit gegen 16:05 Uhr durch den Zielbogen fährt.

Die hochalpine Abschluss-Etappe führt am Samstag, 9. Juli, über 145 Kilometer von Partenen auf die Bieler Höhe nach Ischgl dann weiter nach Landeck und über den 1793 Meter hohen Arlbergpass nach Stuben zum Mittagsstopp. Über Bings und Lorüns geht es dann wieder zurück nach Vandans zum Zieleinlauf mit der sehenswerten Parallel-Wertungsprüfung „GP von Vandans“, ab 13:30 Uhr.

Traumautos aus 8 Jahrzehnten vor Traumkulisse

Doch nicht nur für die Teilnehmer wird die 19. Silvretta Classic Rallye Montafon ein Genuss, autointeressierte Zuschauer kommen ebenfalls auf ihre Kosten: „Selten bekommt man die Chance, solche Meilensteine der Automobilgeschichte vor einer landschaftlichen Traumkulisse in Fahrt im Ganzen erleben zu können, so Harald Koepke.

Die Silvretta Classic Montafon ist als Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitsrallyes ausgeschrieben. Dabei geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um äußerst präzises Fahren im Rahmen von mehreren Wertungsprüfungen und die Einhaltung von großzügig bemessenen Sollzeiten. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Zulassung der Automobile für den Straßenverkehr. Darüber hinaus gilt in allen Fällen die Straßenverkehrsordnung.

Premium Partner der Silvretta Classic: Mercedes-Benz

Mercedes Benz, Premium Partner der 19. Silvretta Classic Rallye Montafon, wird mit fünf klassischen Automobilen aus dem Mercedes-Benz Museum vertreten sein. Darunter befindet sich unter anderem ein MB 190 SL in der Rennversion von 1955, der als Vorgänger des heutigen SLK angesehen wird, eine MB 180 D Limousine Baujahr 1954 und der MB 300 SEL 6.8 „Rote Sau“ aus dem Jahr 1971.

Weitere Informationen sowie einen genauen Zeit- und Streckenplan der 19. Silvretta Classic Montafon finden Sie auf den Eventseiten der Silvretta Classic. Die aktuelle Berichterstattung erfolgt auch über Facebook, die Hashtags für Beiträge und Bilder lauten #silvrettaclassic, #silvrettaeauto und #mpsclassicrallyes. Alle Bilder in der Fotogalerie sind von der Silvretta Classic 2015.

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