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Silvretta Classic

"Das Hirn sitzt rechts"

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Bevor am Donnerstag (5. Juli) die Jubiläumsrallye der Silvretta Classic startet, fand für die Teilnehmer am Mittwoch noch ein Piloten- und Beifahrerlehrgang statt.

04.07.2007 Powered by

Der viermalige deutsche Rallyemeister und Mitorganisator Peter Göbel wies die Teams ins Roadbook ein und gab nützliche Tipps für die bevorstehenden Wertungsprüfungen der nächsten Tage.

Wie lang sind acht Sekunden?

Weil zwischen Theorie und Praxis aber immer noch ein großen Unterschied liegt, durften sich die Teilnehmer anschließend auf einem abgesperrten Parkplatz in Schruns an einfachen Prüfungen versuchen. Die Aufgabe: Ein vorgegebenes Stück Strecke in maximal acht Sekunden durchfahren. Insbesondere für die Debütanten war dies eine willkommene Übung.

"Für Neulinge sind die Zeitregelungen anfangs noch kompliziert", gab Jörg Herms zu, der als Beifahrer von Wolfgang Krüger den Jaguar E-Type Roadster mit der Startnummer 265 durchs Montafon pilotiert. Auch für andere Teams lautete die Devise: Schritt für Schritt herantasten. "Wir sind eben 7:37 Sekunden gefahren und nähern uns langsam der Vorgabe", sagte Christian Bender am Steuer des Bentley Le Mans Tourer, Startnummer 15.

Gefühlvoller Gasfuß und eine Multi-Tasking-Beifahrer

Wichtig für eine erfolgreiche Rallyeteilnahme ist, dass die Abstimmung im Team reibungslos funktioniert. Während der Fahrer darüber hinaus vor allem einen gefühlvollen Gasfuß mitbringen sollte - was bei Oldtimern nicht zu unterschätzen ist -, muss der Co-Pilot zeitgleich am besten zwei Stoppuhren bedienen, das Roadbook lesen und klare Anweisungen geben. "Walter Röhrl hat damals schon gesagt: Das Hirn sitzt rechts", scherzte Peter Göbel am Rande des Testparcours. Gleichzeitig machte er den Teilnehmern Mut: "Von der Aufgabenstellung her ist die Silvretta locker zu schaffen."

Am Donnerstag (5. Juli) um 10:01 Uhr fällt dann der Startschuss für die Vorarlberg-Etappe, das erste Teilstück der Jubiläums-Silvretta Classic über 185,44 Kilometer mit sechs Wertungsprüfungen. Am Start: Über 170 Oldtimer und 52 verschiedene Automarken.

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