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Silvretta Classic 2010

Premiere: Die erste Silvretta E-Auto-Rallye

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Premiere bei der 13. Silvretta Classic Rallye Montafon: Erstmals wird parallel zu dem bekannten Oldtimerrennen die Silvretta E-Auto-Rallye gestartet. Neben den rund 180 Oldtimern gehen vom 8. bis 11. Juli auch 25 strombetriebene Fahrzeugen auf die Strecke.

18.05.2010 Powered by

Die 13. Silvretta Classic Rallye Montafon, die das Oldtimer Magazin Motor Klassik vom 8. bis zum 11. Juli 2010 veranstaltet, wartet mit einer sensationellen Premiere auf: Im Anschluss an das Feld der rund 180 Oldtimer aus rund 80 Jahren Automobilgeschichte gehen 25 Elektrofahrzeuge auf einen eigenen Rallyekurs.

Die verkürzte Strecke führt die E-Autos in drei Tagen über 159 Kilometer und rund 2500 Höhenmeter durch das österreichische Bundesland Vorarlberg und unterzieht sie damit einem Praxistest der besonderen Art. Zu dem Teilnehmerfeld gehören nur ganz aktuelle Fahrzeuge, keine Elektro-Oldtimer: „Auf den Gebirgsstrecken sollen Serienautos wie Prototypen mit Elektro-Antrieb die Leistungsfähigkeit der neuen Technologie unter Beweis stellen“, beschreibt Bernd Ostmann, Chefredakteur von auto motor und sport und Initiator der Silvretta E-Auto-Rallye, die Idee hinter dem Wettbewerb.

Partner der Veranstaltung sind das Bundesland Vorarlberg, das gemeinsam mit dem Energieversorger illwerke vkw unter dem Kunstwort „VLOTTE“ aus Vorarlberg und Flotte einen der größten Versuche mit reinen Elektroautos in Europa durchführt.
Wie die Oldtimer-Rallye Silvretta Classic ist auch die E-Auto Rallye Montafon als Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitsprüfung konzipiert. Wie bei den historischen Fahrzeugen kommt es bei der E-Rallye nicht auf Sekunden, sondern auf Hundertstelsekunden an: Je geringer die Abweichungen von den Sollzeiten der Präzisionsprüfungen ausfallen, desto weniger Strafpunkte belasten die Ergebnisse der Teams.

Die Oldtimer-Rundfahrt der 13. Silvretta Classic Rallye Montafon führt in diesem Jahr mit einer teilweise geänderten Streckenführung wieder durch überwältigende Landschaften und wunderschöne Bergpanoramen durch Vorarlberg, Liechtenstein und Tirol. Für die Streckenführung zeichnet ein neuer Mann verantwortlich: Nach zwölf erfolgreichen Ausgaben der Silvretta Classic hat der frühere Porsche-Rennleiter Peter Falk die sportliche Leitung der Rallye an den Vorarlberger Joe Elsensohn abgegeben. Elsensohn gehört seit Jahren zum Organisationsteam, kennt in seiner Heimat jeden Feldweg und hat sich daher als Erstes daran gemacht, die Route für 2010 zu renovieren. Die Strecke misst insgesamt 569 Kilometer mit 21 herausfordernden Wertungsprüfungen und 15 Zeitkontrollen.

Am Donnerstag, 8. Juli 2010, geht das erste Fahrzeug des rollenden Automobilmuseums um 10:01 Uhr von Partenen aus auf die 188 Kilometer lange „Voralberg-Liechtenstein-Etappe“. Über Feldkirch mit einer Mittagspause auf der Schattenburg, durch Vaduz (Liechtenstein) und über Bartholomäberg erreichen die Teilnehmer ab 15.30 Uhr das erste Tagesziel in Schruns, wo auf dem Kirchplatz eine abschließende Wertungsprüfung absolviert werden muss.

Der Startschuss für die E-Auto Rallye fällt in Partenen um 11.45 Uhr. Die erste Tagesetappe führt zunächst nach Bludenz, wo eine Mittagspause auf die Teams wartet und die Fahrzeuge besichtigt werden können. Danach geht es über Bartholomäberg und Silbertal zurück ins Montafon zum Tagesziel Schruns, wo die Elektroautos vor den Oldtimern ab 14.30 Uhr eintreffen. Die Fahrtroute umfasst 62 Kilometer mit vier Wertungsprüfungen. Das Streckenprofil ist weitgehend eben, lediglich auf der Strecke zwischen St. Anton im Montafon und Batholomäberg müssen die Stromer 400 Höhenmeter überwinden.

Am Freitag, 9. Juli 2010, macht sich der Rallyetross ab 8.01 Uhr vom urigen Partenen aus auf den Weg zur „Silvretta-Tirol-Etappe“ mit über 283 Kilometer Länge. Über die spektakulären 30 Kehren geht es bei einer maximalen Steigung von 14 Prozent 989 Höhenmeter die Silvretta-Hochalpenstraße hinauf zur Bielerhöhe. Von dort aus führt die Strecke hinunter in das Paznaun- und Inntal, bis es vom Ort Imst aus für die betagten Fahrzeuge gilt, das Hahntennjoch zu bezwingen, durch das Lechtal und über den Hochtannbergpass zur Mittagsrast nach Schoppernau zu gelangen. Danach fährt das Feld weiter durch den Bregenzerwald zum Tagesziel Gaschurn, wo die Oldtimer auf dem „Dörfli-Fest“ empfangen werden.

Die Elektroautos gehen ab 9.45 Uhr die beschwerliche Fahrt auf der Silvretta Hochalpenstraße an. Danach führt die Strecke weiter zum Zeinisjoch, wo das Feld wendet und nach Partenen zurückfährt. Dort wird das erste Fahrzeug gegen 11.10 Uhr zurück erwartet. Ab 15.00 Uhr fährt der Elektro-Corso nach Gaschurn, dem Tagesziel der Oldtimer, und nimmt dort im Rahmen des „Dörfli-Fests“ repräsentative Aufstellung vor den Postarkaden. Die Gesamtlänge der Tagesetappe beträgt 55 Kilometer, drei Wertungsprüfungen stehen auf dem Programm.

Am Abschlusstag, Samstag, 10. Juli 2010, startet von Vandans das Teilnehmerfeld der 13. Silvretta Classic ab 10.30 Uhr zur 98 Kilometer langen „Montafon-Etappe“. Die erste Wertungsprüfung ist der „Große Preis von Vandans“ mit einer Rundkursprüfung. Anschließend rollen die Oldtimer durch die schönsten Seitentäler zu den Durchfahrten im wunderschönen Brand, Latschau und St.Gallenkirchen zum finalen Zieleinlauf in Partenen.

Die Stromer beschließen ihre Rallye mit einer 42 Kilometer langen Fahrt von Vandans nach St. Gallenkirch und Gargellen bis zum Ziel Partenen, wo sie nach den Oldtimern ab 15.25 Uhr in Ziel kommen. Vier Wertungsprüfungen und ein acht Kilometer langer Aufstieg mit 600 Höhenmetern nach Gargellen fordern die Elektroautos am letzten Rallyetag heraus. Die gemeinsame Siegerehrung am Abend beschließt beide Rallyes.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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