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Silvretta Classic

"Straßen wie Tanzböden"

Foto: Uli Jooss 20 Bilder

Was verbindet man nicht alles mit der Schweiz. Käse, Uhren und Heidi zum Beispiel. Jedem Teilnehmer der 10. Silvretta-Classic fällt seit heute bestimmt noch ein weiteres Attribut ein: Gutes Wetter.

06.07.2007 Powered by

Wie genügsam man doch nach einer fast komplett verregneten ersten Etappe ist. Da werden dichte Wolken und frische Temperaturen auf den Höhen des Schweizer Flüelapasses als angenehm empfunden, solange es bloß nicht regnet. Je näher die Oldtimer auf der Königsetappe dem Land der Eidgenossen kamen, desto trockener wurde es.

Ab Davos setzte sich sogar mehr und mehr die Sonne durch. "Nachmittags sind wir offen gefahren", berichtet Michael Heinz, der an der Seite von Christian Eick im Audi 100 LS Cabrio des Karmann-Teams mit der Startnummer 124 unterwegs ist. Überhaupt zeigte sich die Schweiz über weite Strecken von ihrer schönsten Seite. Heinz: "Eine tolle Landschaft und die Straßen waren teilweise wie Tanzböden."

Mulmiges Gefühl bei Horst Lichter

Aber auch immer mal wieder ganz schön steil, wie Horst Lichter erzählt. "Manchmal hätte ich mir bessere Bremsen gewünscht", gesteht der Fernsehkoch in seinem Porsche 356 Carrera 2 Coupé mit Beifahrerin Nada Sosinka ein leicht mulmiges Gefühl ein. Das wich zum Glück schnell der Freude über ein paar selbstgebackene Plätzchen, die die vielen begeisterten Zuschauer entlang der Strecke in die Rallyeautos hineinreichten.

Ein besonderes Spektakel bot sich den Besuchern immer dann, wenn der Lancia Stratos mit Armin Schwarz und Patricia Scholten - verfolgt von Dinis Adelino und Santos Vitor aus Portugal im Ford Escort MK I - vorbeischossen. Thomas Fischer, der im Audi Coupé S zusammen mit dem Franzosen Joel Pape genau vor den beiden Youngtimern fährt, beschreibt es so: "Die klingen wie zwei Raubtiere, die an den Gitterstäben rütteln."

Müde aber glücklich

Im Ziel in Gaschurn sah man den meisten Teilnehmern die Strapazen der über 300 Kilometer langen Königsetappe dann doch ein wenig an. Das ändert aber nichts an der Begeisterung für die Silvretta Classic und ihre Organisatoren, in die auch Horst Lichter einstimmt: "Ich habe Hochachtung vor den Veranstaltern. Es ist so toll hier, ich werde alles versuchen, die nächsten zehn Jahre auch dabei zu sein."

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