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Sinkender Öl-Preis pusht Börse

Der sinkende OPEC-Öl-Preis unter die 30 Dollar-Grenze hat am Montag die Aktienkurse der Automobilbauer kräftig beflügelt.

13.01.2003

Der sinkende OPEC-Öl-Preis unter die 30 Dollar-Grenze hat am Montag (13.1.) die Aktienkurse der Automobilbauer kräftig beflügelt. Nach einem Bericht des OPEC-Sekretariat in Wien habe ein Barrel (159 Liter) in der letzten Woche im Schnitt 29,92 Dollar gegenüber 30,39 in der Woche zuvor gekostet. Im vergangenen Dezember hatten für diese Menge 28,39 Dollar, im letzten Jahr durchschnittlich 24,36 Dollar gezahlt werden müssen.

Die OPEC setzte am Sonntag (12.1.) auf einer Sonderkonferenz in Wien die Ölförderung um 1,5 Millionen Barrel auf jetzt 24,5 Millionen Barrel am Tag herauf, um die explodierten Ölpreise zurückzuführen. Sie sollen im OPEC-Preisband zwischen 22 und 28 Dollar liegen. Die Erdölminister der elf Kartellmitglieder wollen sich am 11. März erneut in Wien treffen, um über Preise und Fördermengen zu beraten.

Börse reagiert positiv

Wie zu erwarten, reagierten die Aktienmärkte positiv auf die Anhebung der Fördermengen. In Frankfurt legte der DAX am Mittag um 1,4 Prozent zu. Überdurchschnittlich profitierten die Autotitel: BMW kletterte um 3,1 Prozent auf 30,00 Euro und Daimler-Chrysler um drei Prozent auf 30,65 Euro. Auch Volkswagen - gerade erst von den Analysten Dresdner Kleinwort Wasserstein herabgestuft - konnte 1,8 Prozent auf 37,00 Euro zulegen.

Die aktuellen Börsen-Notierungen der deutschen Autohersteller finden Sie in unserem Auto-Dax.

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