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Sitzprobe Corvette Z06 Cabrio auf der New York Auto Show

Wann geht’s endlich los?

Chevrolet Corvette Z06 Cabrio Foto: ams 29 Bilder

Zu selten ist die aktuelle Corvette Stingray Gast in unserer Redaktion, zu oft macht uns Chevrolet Lust auf mehr. Noch ehe das Z06 Coupé gefahren werden konnte, schicken die Amerikaner die offene Variante des 635 PS-Sportwagens an den Start. Immerhin: auto motor und sport durfte schon mal Platz nehmen.

17.04.2014 Jens Dralle

Ungewöhnlich ruhig plätschert der Besucherstrom in der nördlichen Halle der New York Auto Show dahin, kein Gedränge, kein Geschiebe, noch weniger als in den anderen Hallen sogar. Dabei zeigt hier Chevrolet, die US-Marke schlechthin, was das Modellprogramm so zu bieten hat. Uns fällt es jedenfalls schwer, beim Anblick der Corvette Z06 ruhig zu bleiben, zumal Cabrio und Coupé dicht nebeneinander parken. An der Vorderachse quellen 19-Zoll-Räder mit 285/30er-Reifen aus den Kotflügeln, hinten 20-Zoll-Räder auf 335/25er-Reifen. Das Stoffdach liegt zusammengefaltet hinter den beiden Sitzen, es lässt sich auch noch bei Tempo 50 öffnen und schließen. Also Tür auf, und einen tiefen Ausfallschritt später zwicken Alcantara-bezogene, optionale Schalensitze (mit Magnesium-Gestell) in die Rippen. Sie passen perfekt, die Corvette reckt das ebenfalls Alcantara-ummantelte Lenkrad entgegen. Aber wo zum Teufel ist das Kupplungspedal? Ach so, stimmt ja, da war doch noch etwas, was die Amerikaner als Neuheit bejubelt haben: Das Achtstufen-Automatikgetriebe, angeblich ein ganz besonders fixes. Wir möchten es ihnen glauben, möchten jetzt aber gerne den V8 anwerfen – was natürlich nicht geht, unzähligem und verzeifeltem Malträtieren des Startknopfes zum Trotz. Also bleibt es ruhig, das 635 PS starke Aggregat stumm, die gewaltigen Hinterräder vom ebenso gewaltigen Drehmoment (861 Nm) unbehelligt.

No comment zu Corvette Z06-Fahrleistungen

Die Ära der monströsen Saugmotoren ist nun auch bei der Corvette zu Ende, der alte Siebenliter ging in Rente. Nun wringt ein Kompressor dem 6,2-Liter-Triebwerk der Stingray die irren Leistungswerte aus, soll den Sportwagen in... ja, in wieviel Sekunden soll er ihn den von null auf 100 km/h beschleunigen? No comment, Sir, sorry. Danke. Diesbezüglich bleiben die Amerikaner derzeit noch stumm, referieren stattdessen lieber über die Carbon-Keramik-Bremsen von Brembo oder darüber, dass die Achtstufen-Automatik vier Kilogramm leichter sein soll als die Sechstufen-Variante. Und wann dürfen wir endlich Gas geben? Im Dezember, maybe. Schade. Aber wir warten.

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