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Sitzprobe Ford Focus ST auf dem Autosalon Paris

Vierfach sportlich unterwegs

Ford Focus ST Foto: Stefan Cercherz 19 Bilder

Das dynamische Ford Focus-Topmodell ST profitiert vom Facelift der Baureihe und ist erstmals auch als Diesel zu haben. In Paris präsentiert sich der ST dem Publikum. Wir konnten schon mal im Focus ST Platz nehmen.

03.10.2014 Stefan Cerchez

Es ist nicht leicht, ein bereits anerkannt gutes Auto zu verbessern. Der Ford Focus ST ist ein solches Auto aus der Kategorie "Viel Fahrspaß zu erreichbaren Preisen“. Doch da das Grundmodell in diesem Herbst ein Facelift erhält, präsentiert sich auch die Sportvariante ST im neuen Look und einigen Modifikationen. Von außen ist der Neue vor allem an der neu gestalteten Frontpartie zu erkennen. Bei der Pariser Messepremiere macht der ST in der Farbe "Tangerine Scream“, einem gelb-orange-gold-Farbton erfolgreich auf dem Ford-Stand auf sich aufmerksam. Unter der Haube sitzt wie bisher der 250 PS starke Zweiliter-Turbobenziner, dessen Normverbrauch um sechs Prozent auf jetzt 6,8 l/100 km sinkt. Alternativ können nun auch Diesel-Fans einen ST bekommen – 184 PS und 400 Nm lauten die Kerndaten des ebenfalls zwei Liter großen Selbstzünders, der auf dem Prüfstand mit 4,2 l/100 km auskommt. Beide Motorisierungen sind sowohl in der Schrägheck- als auch der Kombi-Karosse verfügbar, die Kraftübertragung erfolgt jeweils über ein manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe.

Ford Focus-Innenraum verliert viele Knöpfe

Und im Inneren? Auch hier bringt der neue Modelljahrgang Veränderungen mit. Der bislang zu kleine Navi-Monitor wächst wie im Grundmodell auf acht Zoll und sitzt als Touchscreen nun näher beim Fahrer. Gleichzeitig wurde das Tastenfeld davor auf ein erträgliches Maß geschrumpft, das sprachgesteuerte Infotainmentsystem Sync2 hält auch hier Einzug. Was ST-Fans freuen dürfte: Die drei Zusatzinstrumente für Ladedruck, Öltemperatur und Öldruck bleiben dem Sportmodell erhalten.

In neuer Form präsentiert sich dagegen das griffige, unten abgeflachte Sport-Lederlenkrad, dazu gibt es Chrom-Applikationen für Schalthebel, Alublenden für die Pedale, Türgriffe mit verchromten Zierelementen und beleuchtete Einstiegsleisten aus Aluminium, die den ST von seinen Serienbrüdern absetzen. Die von Ford und Recaro gemeinsam entwickelten Sportsitze mit ausgeprägten Seitenwangen können Fahrer und Beifahrer auch bei flotter Fahrt angemessen fixieren. Je nach Ausstattungsniveau sind sie in Stoff, Teil- oder Voll-Leder ausgeführt. Die mittleren Stoffbahnen und die entsprechend angepassten Türinnenverkleidungen sind in vier Farben verfügbar.

Das veränderte Fahrwerk mit neuer Feder-Dämpfer-Kombination, die veränderte Abstimmung von Servolenkung und Fahrdynamik-Regelsystemen konnten wir auf dem Messestand leider noch nicht ausprobieren – auch wenn der ST bereits im Stand dazu verleitet. Das Topmodell der Focus-Baureihe soll noch im Herbst beim Händler bestellbar sein, Preise stehen aber noch nicht fest. Bislang kostet der ST als Benziner rund 28.000 Euro.

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