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Sitzprobe Giugiaro Clipper in Genf

Italdesign verleiht Flüüügel

Giugiaro Clipper Foto: Stefan Baldauf / Robert Kah 20 Bilder

Am Vorabend zum Genfer Autosalon fuhr VW-Hausdesigner Italdesign Giugiaro die neue Studie Clipper auf die Bühne. Absoluter Hingucker ist zunächst das aufwendige Türkonzept. Im Innenraum geht das Staunen weiter, wie auto motor und sport bei einer Sitzprobe herausfand.

06.03.2014 Thomas Gerhardt

Das Crossover-Modell basiert auf dem Modularen Querbaukasten und misst in der Länge 4,50 Meter. Trotz der kompakten Abmessungen bietet die Studie aber drei Sitzreihen mit insgesamt sechs Einzelsitzen. Bei der Karosserie setzten die Italiener auf einen sportlichen Look. Geht es nach VW-Designchef Walter de Silva, steht die Studie für die optimale Verbindung aus Sportlichkeit und größtmöglichem Raumangebot im Innenraum.

Giugiaro Clipper mit viel Platz aber wenig Luft nach oben

Vorne Schmetterlingstüren, hinten Flügelportale, keine B-Säule. Entscheidender Vorteil: eine Riesenöffnung zum Innenraum. Das Einsteigen gelingt so komfortabel, wie man es sich nur vorstellen kann. Vorne und auch in Reihe zwei sitzt es sich fast so bequem wie auf dem heimischen Fernsehsessel, ganz hinten schrumpft das Platzangebot allerdings auf Kleinstwagen-Niveau. Die hellen und sehr weichen Stoff-Leder-Bezüge sorgen für ein angenehmes Ambiente. Gespart haben die Designer nur an der Innenraumhöhe und offensichtlich nicht an Personen mit einer Körpergröße jenseits der 1,80 Meter gedacht. Auf Augenhöhe mit dem Querbalken über der Windschutzscheibe, lassen wir die Türen doch mal lieber offen.

Egal, für Ablenkung ist gesorgt. Zum Beispiel mit den elektronischen Spielereien. Volldigitale Instrumente und zwei Displays als Außenspiegelersatz – klar, dass die in einem Conceptcar von heute nicht mehr fehlen dürfen. Noch dicker trägt das Clipper-Cockpit mit dem Infotainment-Bildschirm im Mega-Breitbildformat auf, der sich über den kompletten Armaturenträger erstreckt. Der Beifahrer von Morgen will schließlich auch maximal unterhalten werden. Die Verbindung zwischen Cockpit und Mittelkonsole übernimmt eine flache, berührungsempfindliche Bedieneinheit. Dem gleichen Prinzip folgt auch das Multifunktionslenkrad. Hier können alle wichtigen Funktionen der Technik gesteuert werden.

Auch den Fondpassagieren gönnt der Clipper mit herausnehmbaren iPads in den Rückenlehnen der Vordersitze eine Extraportion Entertainment. Natürlich sind alle Elemente miteinander vernetzt, so dass auch ohne große Worte kommuniziert werden kann.

Elektroantrieb mit 500 km Reichweite

Als zukunftweisend präsentiert sich der Giugiaro auch beim Thema Antrieb. Zwei Elektromotoren mit einer Leistung von jeweils 110 kW an beiden Fahrzeugachsen treiben alle vier Räder an. Die Akkus sind im Fahrzeugboden untergebracht und sollen für eine Reichweite von mehr als 500 km gut sein.

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