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Sitzprobe Hyundai Intrado auf dem Autosalon in Genf

Außen sportlich, innen für Sportler

Hyundai Intrado Concept, Messe, Genf, 2014, Sitzprobe, Thomas Gerhardt Foto: Stefan Baldauf / Robert Kah 23 Bilder

Hyundai zeigt in Genf eine neue Designstudie im Crossover-Format. Das Conceptcar begeistert mit technischen Raffinessen und könnte einen Ausblick auf kommende Modelle geben. auto motor und sport hat schon mal Probe gesessen.

05.03.2014 Thomas Gerhardt

New Thinking, new Possibilities - mit diesem Slogan wirbt Hyundai auf dem Genfer Messestand für seine Zukunft. Direkt unter dem Banner haben die Koreaner ihre Designstudie Intrado geparkt. Das Crossover-Modell wirkt vorne mit seinem großen und kantigen Kühlergrill und den schmalen Scheinwerferschlitzen recht sportlich. Auch hinten haben die Designer ihrem "Baby" mit den breit ausgestellten Radkästen einen muskulösen Look verschafft. Mit seiner Brennstoffzelle setzt der Intrado allerdings auf alternative Antriebskraft.

Hyundai Intrado mit gegenläufig öffnenden Türen

In den Innenraum geht es über gegenläufig öffnende Türen, auf eine B-Säule wurde komplett verzichtet. Leichter können die insgesamt vier Einzelsitze nicht geentert werden. Innen angekommen geht es ebenso sportlich zu wie außen. Die Zielgruppe ist klar definiert: junges Publikum, das sich in der Freizeit nur allzu gerne diversen Outdoor-Aktivitäten oder Extremsportarten hingibt. Das zeigt sich zum Beispiel an den Rücklehnen der Sitze, die wie ein Rückenprotektor aufgebaut sind. Leider sind die Sitzflächen beinahe so hart wie eine Parkbank, die Aufmerksamkeit soll allerdings auch ganz auf die knallorangenen, leicht abwaschbaren Stoffbezüge gerichtet werden. Ansonsten ist viel Carbonfaser das dominierende Material im Innenraum.

Hyundai Intrado Concept, Messe, Genf, 2014
Hyundai Intrado in Genf 2014 59 Sek.

Als Technik-Features fährt der Hyundai Intrado jede Menge Elektronik auf. Die Arbeit der Außenspiegel – das gehört bei aktuellen Conceptcars ja mittlerweile zum guten Ton – übernehmen Kameras, die ihre Aufnahme an kleine Bildschirme über der Windschutzscheibe weitergeben. Eine Kamera am Heck und ein drittes Display ersetzen den Innenspiegel. Vor dem Lenkrad informiert ein Head-Up-Display über alle fahrrelevanten Daten und die wichtigsten Navigationsinfos. Daneben kommen digitale Instrumente zum Einsatz. Auf der freischwebenden Mittelkonsole sind die wichtigsten Bedienelemente für das Getriebe, Infotainment oder die Klimaanlage untergebracht. Die Lüftungsdüsen werden bei warmer Luft rot beleuchtet, soll der Innenraum abgekühlt werden, leuchten sie blau.

Crossover-Studie von innen nach außen gebaut

Übrigens, der Hyundai Intrado wurde, so sagen es uns die Designer, von innen nach außen entwickelt. Zuerst stand das Innenraumkonzept, dann folgten Carbon-Chassis und der Brennstoffzellenantrieb inklusive Tanks. Die Blech-Karosserie entstand erst am Schluss.

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