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Sitzprobe Kia K900 auf der L.A. Auto Show

Oberklasse auf südkoreanisch

Kia K900, L.A. Auto Show Foto: Andreas Haupt 11 Bilder

Auf der L.A. Auto Show enthüllt Kia seinen neuen K900. Das Oberklassemodell, das in Korea unter der Bezeichnung Quoris verkauft wird, soll den US-Markt aufmischen. Ob der K900 in Europa angeboten wird, ist noch unklar.

26.11.2013 Andreas Haupt

Der Kia K900 bekommt Besuch. Ein Mann mit Bart pirscht sich mit raumgreifenden Schritten heran, zieht seinen Staubwedel und kitzelt damit die südkoreanische Limousine mit Heckantrieb. Nachdem er einmal rund um das 5,09 Meter lange Auto gewandert ist, glänzt der weiße Lack des Kia K900 vom Staub befreit noch ein bisschen mehr. Äußerlich passt nun also alles, doch wie steht es um die inneren Werte?

Kia K900 prahlt mit Leder und Edelholz

Im Innenraum prahlt der Kia K900 mit Leder, Edelholz und feiner Wolle. Die Materialien in dem Oberklassemodell wirken sauber und hochwertig verarbeitet. Was im Cockpit besonders gefällt: Die Anzahl der Knöpfe beschränkt sich auf ein gesundes Maß. Auf dem Fahrersitz Platz genommen, würde man gerne den Automatikwählhebel der Achtgangautomatik auf Position D stellen, den Startknopf drücken und damit den Fünfliter-V8 und dessen 420 PS zum Leben erwecken. Als Basistriebwerk fungiert im Kia K900 ein 3,8 Liter-V6, der es immerhin auf 311 PS bringt.

An kleinen Details hat Kia beim K900 nicht gespart. So ist beispielsweise die elektrische Sitzverstellung an der Innentür in Form eines Sitzes gehalten oder das Lenkrad mit Echtholz veredelt (optional im V6). Im Cockpit des südkoreanischen Wagens ist ein 12-Zoll-LCD-Bildschirm verbaut, für die Fondpassagiere gibt es zwei 9-Zoll-Monitore zur Unterhaltung. Kritik erntet der Kia K900 bei der Rücksicht, die durch eine etwas zu klein geratene Heckscheibe erschwert wird.

Sowohl vorne als auch im Fond bietet der K900 ausreichend Platz für Kopf und Beine, was dem langen Radstand von 3,04 Meter zugeschrieben werden darf. Die Sitze sind bequem, hinterlassen jedoch die Frage, ob sie bei dynamischer Kurvenfahrt ausreichend Seitenhalt bieten. An Licht mangelt es im Kia K900 nicht, sofern das Panorama-Sonnendach, das im Modell mit V8-Motor serienmäßig ist, verbaut wurde. Besonders an heißen Sonnentagen oder sternenklaren Nächten dürften die Passagiere gefallen am Kia K900 finden.
 

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