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Sitzprobe Kia Sorento auf dem Autosalon Paris

Ein Hauch von Premium

Sitzprobe Kia Sorento Foto: Luca Leicht 24 Bilder

Kia schiebt auf dem Pariser Autosalon eine neue Sorento-Generation ins Rampenlicht. Wir konnten uns dem Korea-SUV schon bis aufs Blech nähern und den Innenraum entern.

01.10.2014 Luca Leicht

Schon auf den ersten Blick ist der neue Kia Sorento erwachsener geworden. Mehr Radstand (plus 8 Zentimeter), mehr Länge (plus 95 Millimeter) und mehr Breite (plus 5 Millimeter ohne Spiegel). Von allem ein bisschen, sodass der neue SUV aus Korea deutlich bulliger daher kommt als der Vorgänger, der vor fünf Jahren auf den Markt debütierte.

Das Cockpit der dritten Sorento-Generation wirkt aufgeräumt und wird von einem digitalen Tacho dominiert, der neben Geschwindigkeit auch die Infos des Bordcomputers und der Assistentzsysteme anzeigt. In Sachen Verarbeitung hat der neue Kia Sorento einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht. Da knarzt und zwickt nichts, weder bei den bequemen Fahrer- und Beifahrersitzen, noch beim weich unterfütterten Armaturenbrett und der Türverkleidung. Das passt alles so gut, das man beinahe meinen könnte, der Sorento wagt einen Ausritt in das Premiumsegment. Passend dazu bietet er auch zahlreiche Features, die vom Einparkassistent und vier Kameras zur Parkansicht aus der Vogelperspektive bis zum automatisch öffnenden Kofferraum reichen. Der öffnet sich übrigens nicht, wie bei vielen anderen Modellen durch Fußwedeln unter dem Heck, sondern das bloße Annäheren an die Heckklappe soll genügen, mit Schlüssel in der Tasche versteht sich, dass sich das große Tor wie von selbst öffnet.

Sitzprobe Kia Sorento
Kia Sorento als Paris-Neuheit 1:37 Min.

Kia Sorento bietet viel Platz

Beim Blick durch die Hintertüre fällt beim Siebensitzer zunächst die dritte Sitzreihe ins Auge, die in puncto Kopf- und Beinfreiheit zwar nicht ganz so großzügig ist, wie der Rest des SUV, sich aber separat klimatisieren und zur ebenen Ladefläche umklappen beziehungsweise versenken lässt. In der zweiten Reihe, die sich längs verstellen lässt, sitzt es sich dagegen schon deutlich bequemer. Der Kniewinkel ist angenehm und die dreiteilige Rückenlehne lässt sich einzeln in der Neigung variieren. Komplett umgeklappt wird je nach Bedarf direkt an der Sitzbank oder via Hebel im Kofferraum. Auf diese Weise verlängert sie die ebene Ladefläche noch einmal, sodass der Kofferraum auf bis zu 1.662 Liter wächst. Die Fünfsitzervariante will es sogar auf maximal 1.732 Liter Kofferraumvolumen bringen.

Beim Antrieb hat sich nicht allzuviel getan. Noch immer kommt der Kia Sorento mit zwei Diesel- und einem Benzin Motor, die lediglich überarbeitet wurden. Die beiden 2- und 2,2 Liter Selbstzünder leisten 185 PS und 200 PS und liefern 402 Nm und 441 Nm maximales Drehmoment. Der Benziner bringt es auf 188 PS und 241 Nm Drehmoment.

Dass der Kia Sorento im nächsten Jahr kommt ist klar, der Preis steht allerdings noch nicht fest, wird aber vorraussichtlich zwischen 40.000 und 45.000 Euro liegen. Zum Premiumssegment fehlt also zumindest in dieser Hinsicht ein gutes Stück.

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