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Sitzprobe Lamborghini J auf dem Autosalon Genf

Ein exhibitionistisches Superlativ

Lamborghini Aventador J, Autosalon Genf 2012, Messe, Sportwagen Foto: SB-Medien 31 Bilder

Lamborghini hat den Supersportler Aventador radikal aufgeschnitten und als Modell J auf dem Autosalon in Genf präsentiert. Bevor das Unikat in einer Privatgarage verschwinden wird, durften wir noch mal schnell einsteigen.

08.03.2012 Marcus Peters

Wir sollten den Superreichen dankbar sein, bescheren sie uns doch Dinge, die es ohne sie nicht geben würde - einfach, weil sie sich sonst niemand leisten könnte. Dazu gehört etwa der Lamborghini J, sprich Jota, auf Basis des ohnehin schon sündhaftteuren Aventadors. Weil der J aber praktisch eine Einzel-Konstruktion ist, kostet er über zwei Millionen. Immerhin darf ihn Lamborghini der Öffentlichkeit präsentieren und die blickt staunend auf einen Roadster mit enormen Ausmaßen, der an Show-Charakter schwer zu überbieten sein dürfte. Natürlich schwingen die Türen im Flügel-Stil auf - wir gleiten unter ihnen hinein in den Fahrersitz und blicken randlos nach vorn.

Faszinierend ist jedenfalls das Gefühl, in einem offenen Kampfjet zu kauern. Fast schon ein wenig gruselig. So sehr im Freien muss man in einem Auto auch sitzen wollen. Es gibt keine Frontscheibe, sondern nur eine Art Luftleit-System. Wie sehr das den Fahrtwind bei 300 km/h davon abhalten dürfte, den Kopf der Insassen gewaltsam entfernen zu wollen, sei dahingestellt. Gibt es ein System nach Art des HANS aus der Formel 1, in das man seinen Helm einhaken kann? Nichts zu finden...

Naja, fahren darf den J ohnehin nur der Eigentümer, der im Verborgenen bleiben will, was angesichts des exhibitionistischen Superlativs doch nur zwei Denkansätze zulässt: Entweder verschwindet der J in einer Klima-Garage (kennt man ja von anderen Exoten), oder der künftige Besitzer lässt sich einen Streifen Teer in ein hermetisch abgeriegeltes Stück Land legen, auf dem er Stoff gibt - in die Öffentlichkeit jedenfalls wird sich der Radikal-Roadster wohl nie bewegen.

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