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Sitzprobe Mazda Hazumi auf dem Genfer Autosalon

Kodo der Vierte

Mazda 2 Hazumi, Messe, Genf, 2014, Sitzprobe, Jochen Knecht Foto: Stefan Baldauf / Robert Kah 26 Bilder

Anfang 2015 geht der nächste Mazda 2 ins Rennen. Auf dem Genfer Salon 2014 zeigt die Studie Hazumi, wohin die Reise geht. Wir haben uns den neuen kleinen Japaner bereits angesehen.

04.03.2014 Jochen Knecht

Hazumi. Klingt ein bisschen nach asiatischer Sättigungsbeilage, steht aber für Mazdas neue Kleinwagengeneration. Übersetzt heißt Hazumi schlicht "auf dem Sprung". Oder "Sprungbereit". Sowas sagen Designer ja gerne und schieben meist hochphilosophische Ansichten über Sicken, Kanten und Fugen hinterher, die sich gerne "spannungsvoll in ein sportliches Gesamtbild" fügen.

Alles geschenkt. Was da in Genf seine Runden auf dem Drehteller dreht, passt bestens in die Formensprache der aktuellen Mazda-Modelle. Kodo heißt die Designlinie, die sich die Japaner 2010 zugelegt haben. Nach CX-5, Mazda 6 und Mazda 3 bekommt auch der nächste Mazda 2 den dynamischen Look mit raspelkurzen Karosserieüberhängen und markantem Grinsegesicht.

Steht dem kleinen Fünftürer richtig gut. Weil sich der Mazda damit angenehm von der Kleinwagen-Einheitsknubbelei abhebt. Und weil es lange her ist, dass sich ein japanischer Hersteller so konsequent einer Designsprache verschrieben hat.

Mazda Hazumi bietet viel Platz

Mit Design alleine gewinnt man im Kleinwagen-Alltag keinen Blumentopf. Das weiß man auch bei Mazda. Heißt: Die Einrichtung des Hazumi trägt mit Chrom, Glas, netten Farben und jeder Menge Unterhaltungselektronik zwar ziemlich dick auf, geht aber ihn ihren Grundzügen als seriennah durch. Stilprägend ist dabei die markante Mittelkonsole mit den runden Drehknöpfen und ein Armaturenbrett, das sich pfeilförmig in Richtung Motorhaube verjüngt.

Das schafft trotz begrenzter Grundfläche (Länge: 4,07 Meter, Breite: 1,73 Meter, Höhe: 1,45 Meter) Platz für Fahrer und Beifahrer. Im Hazumi-Fond finden aktuell nur zwei Passagiere Unterschlupf. Als Mazda 2 ist ganz sicher eine Sitzbank angesagt. Eigentlich schade um das nette Mäuskino zwischen den beiden hinteren Sitzen.

Was in Sachen Unterhaltungselektronik bleibt, ist MZD Connect. Das System holt bereits im Mazda 3 das Internet via Smartphone ins Auto und wird im Mazda 2 erstmals für einen Kleinwagen verfügbar sein. Ein großes Display auf dem Armaturenbrett fasst alle Fahrzeugfunktionen zusammen, die via zentralem Dreh-Drück-Knubbel oder per Touchscreen bedient werden können. In der Serie garantiert nur gegen Aufpreis.

Neuer sauberer Diesel an Bord

Komplett neu ist auch der Antrieb des Hazumi: Unter der Haube brummt ein 1,5-Liter-Diesel, der bei Mazda 1,5-Liter Skyactive-D Clean Diesel heißt. Zur genauen Motorleistung mögen die Japaner noch nichts sagen. Wohl aber zur Umweltbilanz: Laut Mazda liegt der CO2-Ausstoß des Mazda Hazumi bei unter 90 g/km. Das Triebwerk erfülle außerdem die Abgasnorm Euro 6 und komme dabei ohne zusätzliche Stickoxyd-Abgasnachbehandlung aus.

Von seinen größeren Brüdern hat der Mazda 2 das Start-Stopp-System (i-Stop) und die Bremsenergie-Rückgewinnung (i-ELOOP) geerbt. Was fehlt? Ein Preis. Auch dazu schweigen sich die Japaner noch aus. Wir gehen aber davon aus, dass der kommende Mazda 2 nur wenig teurer werden wird, als sein Vorgänger. Heißt: Um die 13.000 Euro. Passt.

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