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Sitzprobe Mercedes G-Klasse auf der Auto China

Der G-AMG geht am besten

Mercedes G-Klasse Sitzprobe Birgit Priemer Foto: Dirk Weyhenmeyer, Daimler 34 Bilder

Wer eine Mercedes G-Klasse entern möchte, muss eine gewisse Grundsportlichkeit mitbringen. Der Urvater der deutschen Geländewagen besticht in jeder Hinsicht durch Größe.

30.04.2012 Birgit Priemer

Es ist eine beeindruckende Bilanz: Seit 33 Jahren beschert dieses Auto Mercedes Erfolg im Geländewagensegment. Die G-Klasse ist bei der auto motor und sport-Leserwahl "Die besten Autos" trotz ihres vergleichsweise hohen Alters nach wie vor ein Erfolgsmodell, und mittlerweile haben auch die Chinesen dieses Auto für sich entdeckt - die erfolgreichsten Modelle im Programm: Die AMG-Versionen.

G-Klasse im Innenraum aufgemöbelt

Jetzt rollt die G-Klasse in überarbeiteter Form in den Handel. Ab Juni gibt es den kastenförmigen Geländegänger in frischer Form. Wobei: Äußerlich ändert sich kaum etwas. Mercedes hat sich mehr den inneren Werten der G-Klasse angenommen. Wer also in dem Modell zum ersten Mal Platz nimmt, entdeckt eine moderne Welt, die vor allem in puncto Multimedia mit allem ausgestattet ist, was man sich so wünschen kann. Das Cockpit ist komplett neu und ergänzt durch die serienmäßige Ausstattung mit Comand Online. Förster können jetzt also auch im Reich der Rehe und Wildschweine Online gehen und ihren Job über die Sprachsteuerung Linguatronic abwickeln. Alle Schalter, die sie dabei anfassen, wirken edel und hochwertig. Die Bedieneinheit für die Sperren werden jetzt zum Beispiel silbern lackiert.

Wobei: Die G-Klasse hat ein vielfältiges Kundenpotenzial: "Das reicht von Hongkong bis Hollywood", erzählt AMG-Chef Ola Källenius bei der ersten Präsentation auf der Auto China in Peking. "Dabei konnten wir die Verkäufe von 2009 bis 20011 um 50 Prozent steigern und hatten im letzten Jahr das beste Verkaufsergebnis seit sieben Jahren." Die Frage, wie lange die G-Klasse noch gebaut wird, stellt sich also nicht mehr: Sie wird noch lange, ja, sogar noch sehr lange bei Magna in Graz vom Band laufen. Dort hat Mercedes schließlich sogar eine eigene Entwicklungs- und Vertriebsabteilung für das Erfolgsmodell angesiedelt, das sich ansonsten uneingeschränkt aus dem Baukasten für M- und GL-Klasse bedienen darf. Probleme rund um das Thema Fußgängerschutz konnten mit weichen Materialien im Bereich des Vorderbaus so gelöst werden, dass von einer Einstellung der Baureihe nicht mehr die Rede ist.

Die neuen Außenspiegel mit integrierten Blinkern wurden von M- und GL-Klasse übernommen, der neu geformte Kühlergrill um LED-Tagfahrlicht und Sensoren für die Parctronic ergänzt. Es gibt  jetzt Offroad-Navigation, Distronic Plus, Rückfahrkamera und ESP mit Anhängestabilisierung. Der Spurwechselassistent fehlt jedoch nach wie vor. Warum? "Wir brauchen doch noch etwas für die nächste Modellpflege", erzählen die G-Klasse-Entwickler, die stolz darauf sind, dass fast 40 Prozent aller Varianten als AMG vom Band laufen. 264.180 Euro kostet der G65 - da sollte genug Geld in der Kasse für weitere Entwicklungsstufen bleiben.

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