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Sitzprobe neuer VW Passat

Man spürt den neuen Anspruch

VW Passat Sitzprobe Foto: ams 54 Bilder

"Die neue Business-Klasse" nennt VW die achte Passat-Generation. Und wer in dem hochwertig gestalteten Innenraum zum ersten Mal Platz nimmt, der kann diesen Anspruch spüren.

04.07.2014 Jens Katemann

Das Infotainmentsystem kommt einem aus dem Golf VII, mit dem sich der Passat die technische Basis teilt, bekannt vor. Neu dagegen ist das optional erhältliche, frei programmierbare Active Info Display, das im VW-Konzern gerade erst im Audi TT Premiere feierte.

VW Passat mit modernem und edlem Innenraum

Und allein schon dieses Feature zieht im modernen und edel wirkenden Innenraum die Blicke auf sich. Die Einstellmöglichkeiten sind vielfältig, die Übersichtlichtkeit ist trotz der vielen Informationen gut. Tacho und Drehzahlmesser machen je nach Konfiguration für eine größere Navigationskarte oder weitere Infos wie CD-Cover o.ä. Platz – wer´s nicht braucht, lässt die Rundinstrumente wieder in den Vordergrund schweben. Dank Mirror Link lassen sich Android-Smartphones mit dem Infotainmentsystem verbinden, außerdem ist ein iPhone-Interface verfügbar. Wer sich für die Top-Navigation entscheidet, kann darüber hinaus die mobilen Online-Dienste des VW-eigenen Service Car-Net nutzen.

Die Ambiente-Beleuchtung in drei Farben rückt die hochwertig anmutenden Materialien ins rechte Licht und das in den Armaturenträger integrierte Lüftungsband gibt dem Innenraum optisch Halt. Sicher, das Hartplastik im unteren Teil schmälert ein klein wenig den insgesamt wertigen Eindruck.

VW Passat
Das Active Info Display des VW Passat 1:15 Min.

Viel Platz für Passagiere und Gepäck

Dafür haben die Passagiere und deren Gepäck im neuen VW Passat reichlich Platz. Obwohl das Modell 14 Millimeter flacher geworden ist, ist das Raumgefühl sehr gut, der Zustieg zu den hinteren Plätzen ebenso bequem wie die konturierten Sitze. Nirgendwo kommt das Gefühl von Enge auf. Schon gar nicht im Kofferraum, der mit 650 Liter (Variant) üppig bemessen ist.

Insgesamt wirkt der neue VW Passat stimmig und modern, die veränderten Abmessungen haben der Optik gut getan, Überhänge und Proportionen sind im Vergleich zum aktuellen Modell nun deutlich gefälliger. Die großen Räder werten die Seitenansicht auf.

Leergewicht sinkt um 85 kg

Aber kommen wir noch zu den harten Fakten: Das Leergewicht sinkt um bis zu 85 kg, und die neuen TSI- und TDI-Motoren sollen bis zu 20 Prozent weniger verbrauchen. Das Leistungsspektrum reicht vom 120 bis 280 PS.

Hervorzuheben sind der erste Plug-in-Hybrid im Passat, der neue Vierzylinder-Turbobenziner mit Zylinderabschaltung, 150 PS und einem Normverbrauch von unter fünf Litern pro 100 km sowie ein ebenfalls neuer Zweiliter-Biturbodiesel mit 240 PS. Der stärkste Selbstzünder mit dem gewaltigen maximalen Drehmoment von 500 Nm soll laut Werksangabe nur 5,3 l/100 km verbrauchen. Damit die Kraft sicher auf die Straße kommt, gibt es den Top-Diesel nur in Kombination mit Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe.

VW Passat Plug-in-Hybrid ab Frühjahr 2015

Der erst ab Frühjahr 2015 erhältliche Plug-in-Hybrid bringt es auf eine Systemleistung von 211 PS, die sich aus einer 80 kW starken E-Maschine und einem TSI-Benziner mit 156 PS ergibt. Im reinen Elektromodus soll er bis zu 50 km Reichweite haben.

Doch der neue Passat ist nicht nur effizienter, sondern auch sicherer geworden. Deshalb führt VW weitere Assistenzsysteme ein. Dazu zählt der sogenannte Side Assist mit Ausparkassistent, der den Fahrer warnt, wenn er bei einem Überholmanöver auf der Autobahn Fahrzeuge im toten Winkel übersieht. Gleiches gilt, wenn beim Ausparken eine Kollision droht. Zunächst wird der Fahrer optisch und akustisch gewarnt. Reagiert er nicht, aktiviert das System einen automatischen Bremseingriff. Ebenfalls neu im Passat: ein City-Notbremsassistent, der hilft, Auffahrunfälle im Stadtverkehr zu verhindern.

Gutes Licht kann ebenfalls dazu beitragen, die Unfallgefahr zu senken. VW setzt beim neuen Passat auf LED-Scheinwerfer, die – allerdings nur in Kombination mit der höchsten Ausstattungslinie Highline beziehungsweise mit starken Motoren – in zwei Ausbaustufen erhältlich sind. Die einfache Version mit Reflektortechnologie ersetzt die Xenonscheinwerfer. Dazu gibt es Tagfahrlicht mit zwölf LED, die auch die Funktion des Blinkers übernehmen. Die teurere Variante erhält Voll-LED-Scheinwerfer mit Projektionstechnik, bei der zwei flache, nebeneinander angeordnete Linsenmodule das Licht auf die Fahrbahn projizieren und damit für eine tageslichtähnliche Ausleuchtung sorgen. Dazu gibt es Tagfahrlicht mit 32 LED und optional einen Fernlichtassistenten, der entgegenkommende oder vorausfahrende Autos erkennt und automatisch abblendet.

Der neue VW Passat steht ab der zweiten November-Hälfte bei den Händlern. Der Basispreis liegt bei 25.875 Euro für die Limousine und 26.950 Euro für den Variant. Letzterer ist zwar 550 Euro teurer, soll aber dank verbesserter Ausstattung einen Preisvorteil von 410 Euro bieten.

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