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Sitzprobe Porsche 911 Targa auf der Detroit Motor Show

Das volle Frischluftvergnügen

01/2014, Porsche 911 Targa Sitzprobe Jens Katemann Foto: Porsche 71 Bilder

Porsche fährt auf der Detroit Auto Show 2014 den 911 Targa wieder mit einem echten Targa-Bügel auf. Wir haben die neue Frischluftvariante bereits Probe gesessen.

16.01.2014 Jens Katemann

Eigentlich umschreibt der Begriff "Targa" ein zwischen Windschutzscheibe und Überrollbügel angebrachtes Dachteil, was herausnehmbar ist. Doch Porsche nimmt das schon seit 1989 nicht mehr so genau. Der Targa seit der Baureihe 993 bekam statt einer herausnehmbaren Stoffbahn ein großes Glasschiebedach. Das ist natürlich viel komfortabler, aber es fehlt eben dieses Rundum-Frischluftgefühl des klassischen Targa. Dennoch: Das Komfortbedürfnis der Kunden – offenes Fahren auf Knopfdruck – schien in den vergangenen Jahren zu überwiegen.

01/2014, Porsche 911 Targa
Die Eröffnung des Porsche 911 Targa 17 Sek.

Dachverwandlung in 19 Sekunden

Bis jetzt. Nach drei Generationen mit Glasdach liefert der neue Porsche 911 Targa beides: das volle Frischluft-Vergnügen, und das auf Knopfdruck. Im Gegensatz zu den Vorgängern kommt die aufwendige neue Dachkonstruktion ohne Holme zwischen Windschutzscheibe und B-Säule aus – wie beim Ur-Targa. Und so geht´s: Auf Tastendruck hebt sich die mit dem Verdeckkastendeckel fest verbundene gewölbte Heckscheibe. Gleichzeitig öffnen sich zwei Klappen im Targa-Bügel, das Stoffdachelement wird entriegelt und nach hinten gefaltet. Danach werden Bügelklappen und Heckscheibe wieder geschlossen. Nachteil: Die beeindruckende Feinmechanik-Show dauert lange 19 Sekunden. Zum Vergleich: Audi A3 Cabrio und Z4 Roadster brauchen keine zehn. Außerdem muss der Elfer Targa im Gegensatz zu vielen modernen Cabrios beim Einklappen des Daches stehen. Eine Ampelphase wird da wohl nicht reichen.

Wer sich im Cockpit sitzend einmal des Daches entledigt hat, will dieses aber eh nie wieder schließen. Frei nach dem Motto: Bei Regen fahr ich halt so schnell, dass der Fahrtwind nichts reintropfen lässt. Außerdem sind Überrollbügel und Heckscheibe sehr nah am coolen Look des 964 und trotzdem harmonisch in das Design des 991 eingebettet, dass man dem Klappmechanismus gerne die 19 Sekunden Zeit gibt.

Porsche 911 Targa nur mit Allradantrieb

Abgesehen vom Dach unterscheidet sich der 911 Targa lediglich bei der Motorenauswahl vom geschlossenen Elfer. Für ihn gibt es nur zwei Triebwerke: den 3,4-Liter-Basisboxermotor mit 350 PS  sowie den 400 PS starken 3,8-Liter Targa 4S. Beide Versionen sind ausschließlich mit Allradantrieb erhältlich. Ab 10. Mai 2014 steht der neue 911 Targa im Handel. Die Preise starten für den Targa 4 ab 109.338 Euro, für einen Targa 4S verlangt ihr freundlicher Porsche-Partner mindestens 124.094 Euro.

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