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Sitzprobe Smart Fortwo

Smart auch in der zweiten Runde

Smart Fortwo Sitzprobe Foto: Dirk Weyhenmeyer / Daimler 25 Bilder

1997 wurde er erstmals vorgestellt, jetzt steht er nach zahlreichen Facelifts in der zweiten Generation vor uns. Erste Sitzprobe im Smart Fortwo und dem davon abgeleiteten Smart Forfour.

16.07.2014 Birgit Priemer

Der Smart Fortwo ist erwachsener geworden, stimmt. Aber erstaunlicherweise nicht größer – zumindest, wenn es um die Länge geht. Es ist bei 2,69 Meter geblieben. Nicht mehr, nicht weniger. Seinen guten Ruf als Einparkwunder soll die zweite Generation nicht verspielen. Trotzdem zeigt die erste Sitzprobe: Es ist irgendwie luftiger geworden als bislang. Wie das? Weil der Zweisitzer in der Breite um zehn Zentimeter zugelegt hat – und das spürt man. Fahrer und Beifahrer hocken sich also nicht mehr so auf der Pelle, wobei die Sitze jetzt nicht mehr versetzt, sondern parallel zueinander angeordnet sind.

Smart Premierengala
Premieren-Gala für den Smart Fortwo & Forfour 4:35 Min.

Smart bietet deutlich mehr Platz im Innenraum

Der Innenraum des Smart Fortwo stellt insgesamt eine gelungene Mischung aus alten und neuen Elementen dar: Da sind die klassischen Runddüsen, die an die des Vorgängers erinnern. Wobei Uhr und Drehzahlmesser (kosten als Sonderausstattung Extra) jetzt links vom Lenkrad sitzen, wenn sie mit an Bord sind. In der Mitte - klassische Lüftungsdüsen. Auch der Bezug des Cockpits mit Textilelementen kommt uns bekannt vor. Der soll aber, so die Smart-Designer, "nun eine dreidimensionale Ausformung haben". Okay, gekauft. Was es im Smart so noch nicht gab: einen echten Schalthebel. Und der liegt bei der Sitzprobe schon mal gut in der Hand. Diese ewige Wipperei bei den Schaltvorgängen des alten Smart mit Halbautomaten soll also komplett behoben sein, als Option gibt es außerdem noch ein Doppelkupplungsgetriebe.

Der neue Smart Forfour (>>> hier zur Vorstellung) teilt heute die Plattform mit dem Fortwo (und damit auch mit dem neuen Twingo aus dem Hause Renault als neuem Daimler-Kooperationspartner), verfügt also auch über Heckantrieb. Und natürlich auch über den Vorteil der zweiten Sitzreihe im Fond. Dort findet sich ein überraschend großzügiges Raumangebot wieder. Der Viertürer misst in der Länge acht Zentimeter mehr als der Fortwo und hat natürlich auch einen größeren Kofferraum. Er ist praktischer, durch die weit öffnenden Fondtüren gut zu entern und ansonsten fast das Ebenbild des Fortwo. Dem bleibt der Vorteil, schon viele, viele Jahre mehr auf dem Buckel zu haben. Und seine Schwächen der Vergangenheit sollen jetzt Geschichte sein.

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