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Sitzprobe VW Golf GTI Roadster

Zu flach um wahr zu sein

VW Golf GTI Roadster, Sitzprobe, GTI-Treffen 2014 Foto: Markus Stier 14 Bilder

Eigentlich darf keiner rein. Wir durften aber doch.  Die weltexklusive erste Sitzprobe im ersten und einzigen GTI-Roadster.

01.06.2014 Markus Stier

Das Gefühl ist ein bisschen komisch, irgendwie pixelig. Bis gestern war dieser rote Keil Teil der virtuellen Welt von Gran Turismo 6, dann öffnete sich das Tor am VW-Stand, und er rollte mit heiser bellendem Sechszylinder einfach heraus, ganz echt, zum Anfassen.

Die VW-Mitarbeiter am Stand warnt, dass der Schmerz ebenfalls ganz real sein würde, passt man beim Einsteigen nicht auf. Die Flügeltür des GTI Roadster schenkt nicht allzu weit auf, der Korridor für den Wagenlenker schmal. Vor allem das linke Auge ist schwer gefährdet beim Passieren des scheibenlosen Seitenfensters. Unterm Strich aber sind viele Rennautos deutlich unbequemer zu entern.

VW Golf GTI Roadster mit Formel 1-Lenkrad

Und was schert den Fahrer die zu überwindenden Mühsal, wenn er erst mal sitzt? Die feschen Sportstühle sind ausnehmend bequem, die Sitzposition auch für lange Kerle ideal. Das Lenkrad in Alcantara liegt super in der Hand, auch wenn es seinen Namen kaum verdient.  Es sind wie im Formel 1 eher zwei Griffe mit dahinter liegenden Schaltwippen.

Rund sind nur die beiden Drehschalter am Volant des GTI Roadster. Der linke ist ganz profan fürs Licht, der rechte für die Stellungen des Automatikgetriebes. Hübsch in diesen integriert ist der Starterknopf für den Freifahrtschein mit 525 PS.

Obwohl zur Versteifung eine dicke Traverse Fahrer und Beifahrer trennt, ist das Raumgefühl angenehm. Wie soll man auch Platzangst kriegen, bei diesem riesigen Himmel mit seinen Schäfchenwolken? Die dicken, getönten Plexiglasscheiben sind höchstens 20 Zentimeter hoch und für den gewöhnlichen Fahrbetrieb etwas zu dunkel getönt. Aber wir wollen mal nicht kleinlich sein. Wer groß ist, kann auch drüber gucken.

Spartanische Landschaft im Innenraum

Wohltuend fürs Auge ist die spartanische Landschaft. Es gibt ein zentrales Display, dem die Techniker ein paar Fantasie-Daten aufgespielt haben, damit es nicht so schwarz und leer wirkt, neben den rot eloxierten Drehschaltern zwei rote Schlaufen für die Türentriegelung und ansonsten nur eine schmale Leiste mit wenigen Tasten rechts neben dem Fahrersitz.

Dort lässt sich das ABS ausschalten, die Motorsteuerung in zwei Mappings einstellen oder auch der Feuerlöscher aktivieren, der ebenfalls in schickem Rot unter der Traverse liegt. Das Display zeigt gerade eine Geschwindigkeit von 120 km/h, aber der rote Renner steht immer noch. Wo ist denn jetzt hier die Taste zum Umschalten auf die Nordschleife? Doch der Standwächter macht ein trauriges Gesicht, das jede Hoffnung nimmt. Die verchromten Eisenständer mit den Absperrbändern lassen sich nicht ausschalten. Auch sie sind nicht nur virtuell.

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