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Skoda Octavia

Neue Varianten für den Bestseller

Skoda Vision C Foto: Skoda 40 Bilder

Um die selbst gesetzten Wachstumsziele zu erreichen, setzt Skoda auf neue Ableger des Skoda Octavia. Wir zeigen exklusiv die nächsten Derivate der Baureihe.

20.02.2014 Stefan Cerchez Powered by

Die Geschichte der Marke Skoda liest sich wie ein Wirtschaftsmärchen. Nämlich jenes vom tschechischen Traditionsunternehmen (gegründet 1895), das nach frühen Erfolgen zwei Weltkriege sowie die Verstaatlichung überstand und schließlich nach der Wende von einem Westkonzern übernommen wurde. Er glaubte an das Potenzial der Marke und stellte die Weichen für die weitere Entwicklung so geschickt, dass Skoda heute als anerkannter Wettbewerber in der Autoindustrie in zahlreichen Ländern erfolgreich etabliert ist.

Skoda Octavia soll in die Top 10 der meistverkauften Autos

Zur wichtigsten Säule des Erfolgs im heute sieben Baureihen umfassenden Modellprogramm der Marke hat sich der Skoda Octavia entwickelt: 2012 liefen weltweit über 406.000 Exemplare vom Band, allein in Deutschland wurden 2013 insgesamt rund 49.500 Exemplare neu zugelassen. Und die positive Entwicklung soll weitergehen, denn als Kernmodell an der Schwelle zwischen Kompakt- und Mittelklasse sehen die Tschechen noch großes Potenzial für die Baureihe.

Skoda-Chef Winfried Vahland, der für 2018 ein Absatzziel von 1,5 Millionen verkauften Autos weltweit anvisiert, strebt daher eine Erweiterung der Octavia-Familie an: "Wir haben eine Limousine, einen Kombi und den RS. Ich kann mir da aber auch noch mehr vorstellen, schließlich soll der Skoda Octavia einmal zu den zehn meistverkauften Autos in der Welt gehören, und dafür brauchen wir eine Stückzahl von mindestens 500.000 Einheiten pro Jahr." Dies entspricht einem angestrebten Wachstum von mehr als 20 Prozent für die Baureihe, was mittelfristig nur durch die Erschließung neuer Märkte oder eine Angebotserweiterung möglich ist.

Kombi im Offroad-Look und Viertürer-Coupé

Nachdem ein Eintritt beispielsweise in Brasilien – traditionell ein starker Markt für Konzernmutter VW – derzeit nicht spruchreif ist, konzentriert sich Skoda auf weitere Ableger der populären Baureihe. Bereits für 2014 bestätigt ist der von uns schon im vergangenen Jahr gezeigte Skoda Octavia Scout, der die Tradition eines Kombimodells im Offroad-Look fortführt. Neben den bekannten Design-Elementen wie nur teillackierte Stoßfänger und Radlauf-Schutzleisten kennzeichnen das sogenannte Schlechtwegepaket (inklusive erhöhter Bodenfreiheit, geänderter Dämpferabstimmung und Unterbodenschutz) sowie eine erweiterte Ausstattung auf dem Niveau der Elegance-Linie den neuen Scout. Ob er wie sein Vorgänger den Allradantrieb serienmäßig bekommt oder auch als reiner Fronttriebler zu haben sein wird, ist dagegen noch offen.

Einen echten Knüller haben die Tschechen für den Genfer Automobilsalon Anfang März parat: Dort zeigt Skoda erstmals öffentlich ein viertüriges Coupémodell, das bislang häufig als Ausblick auf den nächsten Superb interpretiert wurde, dessen Optik sich radikal vom aktuellen Modell absetzen soll. Dabei zielt die Studie in eine andere Richtung: Sie nimmt zwar zukünftige Design-Elemente von Chefgestalter Josef Kaban vorweg, die auch den nächsten Skoda Superb (ab 2015) kennzeichnen werden. Das gezeigte Coupé basiert aber auf der Octavia-Architektur und könnte – an der Front leicht entschärft – in ähnlicher Form ab 2016 in Serie gehen. Hintergrund: Mit einem geräumigen, aber dennoch etwas eleganteren Modell könnte die Marke sowohl in Europa als auch auf den Wachstumsmärkten China und Russland neue – und jüngere – Kunden ansprechen.

Skoda-Cabrio ist aktuell kein Thema

Letztere wären bestimmt auch von einigen emotionaleren Varianten angetan, die sich auf Basis des MQB vergleichsweise leicht realisieren ließen. So wünschen sich Fans der Marke schon seit Längerem ein offenes Auto, das die Tradition von Skoda-Cabrios wie dem 1102 Tudor oder dem Felicia fortsetzen würde. Doch die Aussage des Vorstandsvorsitzenden hierzu ist eindeutig: "Natürlich wäre ein Cabrio von Skoda schön. Da sagt man spontan Ja. Aber wir wollen uns kein Modell leisten, von dem wir maximal einige tausend Stück pro Jahr verkaufen."

Die wirtschaftliche Untergrenze sieht Vahland bei 50.000 Einheiten im Jahr. Zum Vergleich: Von seinen Cabriomodellen Beetle, Eos und Golf verkaufte Volkswagen im vergangenen Jahr zusammengerechnet rund 17.300 Autos in Deutschland, das als starker Cabriomarkt in Europa gilt. Demnach dürften auch Begehrlichkeiten nach einem edlen Shooting Brake oder einem sportlichen Coupé kein Thema für Skoda sein.

Betrachtet man aber das Angebot der Konzernschwester-Marken im Kompaktsegment einmal genauer, fallen noch zwei Varianten ins Auge, die gut ins Skoda Octavia-Line-up passen könnten: eine optisch gestreckte klassische Stufenheck-Limousine mit prägnantem Abschluss und kleinem Kofferraumdeckel, die die Lücke zum nächsten, deutlich extrovertierter gestalteten Superb schließen könnte. Und schließlich ein kompakter Van mit Klapptüren, der einmal den Roomster beerben könnte. Womit sich das Skoda-Märchen dann trefflich fortschreiben ließe.

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